Aufsatz 
Heimatkunde von Friedberg und der Wetterau und ihre Verwertung im Geschichtsunterricht
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den Ossa den Atlas u. s. w. verherrlicht haben, die haben offenbar, so nimmt Alberus zu ihrer Entschuldigung an, den Feldberg nicht gekannt, sonst hätten sie ihn besungen. Darum will er es nachholen; und er tut es in anziehender Weise, beschreibt den Pfahlgraben, den großen Wald, die vielen Pflanzen und Tiere, auch die frischen Quellen, am meisten aber imponiert ihm das gewaltige Plateau des Feldbergs:

Vnd auff dem Feldtberg hoch dort oben,

Wann man nicht höher kommen kann,

Da steht ein grosser weiter plan,

Der hat ein solchen breiten raum,

(Wann ichs nicht wist, so glaubt ichs kaum)

Ein grosse Stadt kündt droben stahn,

Als Franckfurdt, ist kein zweiuel an,

Vnd auff dem selben breiten plan,

Siht man schier biß gehn Cöln hinan,

Vnd wanns hieunden ist so heiß,

Also, daß einer schier nicht weiß,

Wo er sich doch für hitz erhalt,

So ist dort oben also kalt,

Als wer es vmb Sanct Thomastag,

Da einr ein beltz wol leiden mag.

Nidda, die Wetterau und Staden bilden in Fabel 24„vom Fischer und Fischlein“ die Ortlichkeiten; das Fischlein wird in der Nidda beim Sauerbrunnen von Staden gefangen; denn: Zu Staden hat macht jederman Zu fischen, vnd sind etlich tag Bestimpt, das man wol Fischen mag. Mein Landtsleut haben solch freihyt, Das ist jhr alt gerechtigkeit.

Uber das Niddatal kurz vor Staden heißt es:

Von Nidda fleust die Nidd fürtan, Da sich die Wedderaw hebt an, Dawernheim ligt zur rechten handt In einem feinen fruchtbarn Landt, Zur lincken Moxstadt, für dem Waldt, So kömpt man darnach also baldt Gen Staden in ein feines Schloß, Ist aber sonderlich nicht groß,

Doch acht ichs groß in meinem sinn, Weil ich daselbst gezogen binn, Vnd ist mein Vatterlandt zum theil, Drumb wünsch ich jhnen glück vnd heil, Vnd alles was ich guts vermag...

Den Bewohnern von Nidda, dem Landgrafen dankt er für die Wohltaten, die sie ihm in seiner Kindheit in Nidda erwiesen; kann er ihnen auch nichts nützen:

So laß ich doch mit nichten ab, Geb ihn das beste, das ich hab, Nemlich, ich opffer für sie stets Christo das opffer meins gebets, Das er jhn helff zum ewigen leben, Sonst hab ich jhnen nichts zu geben.