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wird dies den Amerikanern angenehm ſeind?d Warum nichtd Welche Gegenmaßregeln werden ſie vielleicht ergreifen d
So können ſich zwei Staaten durch Zölle gegenſeitig ſchädigen und bekämpfen, ſo daß man geradezu von einem Follkrieg ſprechen kann. Wollen befreundete Staaten ſolche gegenſeitige Schädigungen und Be— kämpfungen vermeiden, was werden ſie da tund(Sollverträge mit Marimal⸗ und Minimaltarifen.)
Solche Soll- und Handelsverträge haben wir z. B. mit Geſterreich⸗ Ungarn, Rußland, Italien und der Schweiz abgeſchloſſen, gewöhnlich auf 10 Jahre.
Der Staat A und der Staat B ſchließen einen Handelsvertrag, woörin beſtimmt wird, daß eine Vergünſtigung, die einer dieſer Staaten einem dritten C gewährt, auch dem andern Vertragsſtaate zugut kommen ſoll. Jede Sollermäßigung, die A dem C gewährt, muß er auch dem B gewähren, jede, die B dem C, auch dem A. Eine ſolche Verein⸗ barung nennt man Meiſtbegünſtigungsklauſel.
Nun kommen zollpflichtige Waren ins Inland und gehen nach einiger Seit unverkauft ins Ausland zurück; müſſen dieſe wohl Zoll zahlen? Was wird alſo geſchehen, wenn er bereits bezahlt iſt?d Was wird aber nachgewieſen werden müſſend Man nennt dieſen Nachweis, daß es dieſelben Waren ſind, die kürzlich eingeführt wurden und jetzt ausgeführt werden, den Identitätsnachweis.
In neuer Zeit hat man, um die Ausfuhr von Getreide, Oel⸗ früchten, Mühlenfabrikaten zu beleben und zu ermuntern, noch eine andere Zollerleichterung geſchaffen. Bei der Rusfuhr ſolcher Erzeugniſſe in Mengen von 500 kg werden Sinfuhrſcheine erteilt. Dieſe Einfuhr⸗ ſcheine berechtigen den Inhaber, innerhalb der nächſten 6 Monate eine gleiche Menge der nämlichen Warengattung zollfrei einzuführen.
Warum beſchweren ſich die Induſtriearbeiter gern über die land⸗ wirtſchaftlichen Schutzzölle, welche Wirkung üben landwirtſchaftliche Zölle wohl auf die Preiſe der Lebensmittel aus d
Ueber welche Zölle könnten ſich die Bauern mit gleichem Recht beſchwerend(Induſtriezölle, Verteuerung landwirtſchaftlicher Geräte und Maſchinen.)
Man ſoll immer bedenken, daß kein Stand im Staatsgefüge für ſich lebt, ſondern alle ineinandergreifen und gegenſeitig aufeinander an⸗ gewieſen ſind; Fabel des Menenius Agrippa von den Hliedern des


