Aufsatz 
Geographische Naturkunde von Kurhessen
Entstehung
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III. Chronik des Gymnaſiums.

Unter dem 19. März 1850 wurde der Muſiklehrer und Or⸗ ganiſt an der St. Martinskirche dahier Auguſt Roſenkranz mit Ertheilung des Geſangunterrichtes am Gymnaſtum gegen eine jährliche Vergütung von 100 Thlr. beauftragt, ſowie der Praktikant Reinhard von Dalwigt dem hieſigen Gymnaſium zugewieſen.

Durch Miniſterialreſcript vom 23. März erhielt der Prak⸗ tikant Adolph Heinrich Wilhelm Heermann den Auftrag, gegen eine monatliche Verqütung von 20 Tbhlr. Unterricht im Gym⸗ naſinm zu ertheilen.

Dagegen ſchied aus dem Collegium Dr. Georg Wilhelm Matthias, welcher, zum Director des Gymnaſiums in Hanau ernannt (Miniſterialbeſchluß vom 25. März), an den Ort ſeiner Beſtimmung abgegangen iſt. So ſehr wir uns über die ehrenvolle Anerkennung freuten, welche dem wackern Lehrer hierdurch zu Theil geworden, ſo ſchmerzlich war es für uns, ihn zu verlieren, welcher von der Grün dung des hieſigen Gymnaſiums an gemeinſam und treulich das Beſte der Anſtalt, namentlich als Religionslehrer, gefördert hat. Dieſen Verluſt zu erſetzen wurde Dr. Carl Wilhelm Piderit, bis dahin ordentlicher Lehrer am Gymnaſium zu Hers⸗ feld, in gleicher Eigenſchaft und mit einem jährlichen Gehalte von 600 Thlr. an das hieſige Gymnaſium verſetzt(Miniſterialbeſchluß vom 25. März).

Den 6. und 8. April fand die Recipienden⸗Prüfung ſowie am letzteren Tage die Einführung der neuen Schüler Statt. Tags darauf begann der Unterricht.

Durch Allerhöchſtes Reſcript vom 18. April iſt der Hülfslehrer Heinrich Friedrich Philipp Matthei zum ordentlichen Leh⸗ rer am Gymnaſium dahier mit einem jährlichen Gehalte von 500 Thlr. huldreichſt beſtellt worden.

In Gemäßheit eines Miniſterialbeſchluſſes vom 23. April er⸗ hielt der Praktikant Dr. Heräus eine Vergütung von 50 Thlr. für die von ihm während des Winterſemeſters 1849 50 dem Gymnaſium im Unterrichte geleiſtete Aushülfe.

Die Brunnenferien begannen am 1. und endeten am 21. Juli.