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Unter-Tertia Geometrie: Lehre von den Winkeln und Parallellinien; Kongruenz der Dreiecke; Parallelogramme; der Kreis. Leichte Konstruktionen nach Kambly.— Algebra: Begriff und Einführung der negativen Zahl; die 4 Species in allgemeinen Zahlen; Potenzen mit ganzen Exponenten; Gleichungen des ersten Grades mit einer Unbekannten, naeh Hei= 3 St. Eekhardt. Rechnen: Gewinn- und Verlustrechnung, Zinsrechnung; Verteilungs- Durchschnittsrechnung nach Sehellen. 2 St. Zins.
9. Naturkunde. Im Sommersemester: Botanik(das Wichtigste aus der Anatomie der Pflanzen; Pflanzenbeschreibungen; Uebungen im Bestimmen nach dem natürliehen System). Im Wintersemester: Zoologie(die Reptilien, Amphibien und Fische). 2 St. Spranck.
10. Zeichnen. Figuren mit Spirallinien nach Kumpa; einfache, stilisierte Ornament- formen nach Wandtafeln von Kolb; Körperzeichnen nach einfachen Gips- und Holzmodellen; Uebungen im Schattieren und Tuschen. 2 St. Achard.
11. Gesang. Kombiniert mit I, II und IV.
12. Turnen. Kombiniert mit IIrpg. und IV. 2 St. Dombach.
Quarta. Ordinarius: Ordentlicher Lehrer O. Sohmidt.
1. Religion.(Exvangel.) Einjähriger Kursus.— a. Kirehenlieder: Wiederholung der in den unteren Klassen gelernten Lieder. Neu hinzu gelernt wurden: No. 2, 28, 104, 142, 160, 177 V. 1— 4, 290.— 5. Die biblische Geschichte des A. T. von der Gesetzgebung auf Sinai bis Esra und Nehemia.— c. Katechismus: 1. und 2. Hauptstück(1. und 2.) wiederholt; neu 3. Artikel und 3. und 4. Hauptstück ohne Erklärung.— d. Bibelkunde: Einteilung der Bücher des alten und neuen Testaments. Die kirchlichen Feste. 2 St. Schmidt.
2. Lateinische Sprache. Wiederholung der Formenlehre. Kasuslehre nach Ostermann für Quarta. Einige weitere syntaktische Regeln an Beispielen. Wöchentlich ein Exercitium aus Ostermann für IV; mündliches Uebersetzen aus demselben. Jede Woche ab- wechselnd ein Formenscriptum oder Extemporale. Nepos: Hamilcar, Hannibal, Themistocles, Aristides, Epaminondas. 8 St. Schmidt.
3. Doutsche Sprache. Orthographie nach dem Regel- und Wörterverzeichnis für preuss Schulen.— Lesen und Erklären prosaischer und poetischer Stücke aus Hopf and Paulsieck für IV., Nacherzählen. Deklamation erklärter Stücke.— Diktate und Aufsätzb nach vorheriger Besprechung. 3 St. Schmidt.
4. Französische Sprache. Formenbildung des regelmässigen Zeitworts. Pron. pers., démonstr., relat., Article part., unregelm. Plural, Zahlwort. Part passé, nach Ploetz, Elementargrammatik, Teil II. Lektüre: Ausgewählte Stücke aus den Lesestücken. I. und 2. Reihe der Elementargrammatik. 5 St. Zins..
5. Geographie.— Im Sommersemester: Europa nach dem 3. Buch; im Winter- semester: Deutschland nach dem 4. Buch von Daniels Leitfaden. Hinweis auf geschichtliche an einzelnen Orten vorgekommene Ereignisse. 2 St. IIgen.
6. Geschichte.— Im Sommerhalbjahr griechische Geschichte, im Winterhalbjahr
römische Geschichte. Einübung der wichtigsten ehronologiscnen Daten des Altertums, sowie des Mittelalters und der Neuzeit. 2 St. Schulze. 7. Mathematik.— a. Geometrische Formenlehre: Entstehung der geometrischen Gebilde. Einfache Konstructionen und Auffindung einfecher geometrischer Sätze vermittelst des Lineals, Zirkels, Transporteurs und Masstabs. 2 St. Eckhardt.— 5. Rechnen: Dezi- malbrüche; Resolution und Reduktion in Dezimalbrüchen; Anwendung derselben, sowie der gewöhnlichen Brüche in einfachen Regeldetri-Aufgaben; leichte Gewinn- und Verlustrechnungen; Kopfrechnen nach Rechenbuch von Schellen. 2 St. Zins.
8. Naturgeschichte.— a. Botanik: Einübung des Linné'schen Systems und natürlicher, gewissen Klassen desselben entsprechender Pflanzen-Familien. Die bei uns vor- kommenden Giftpflanzen; wichtige ausländ. Gewächse. Exkursionen.— 5. Zoologie: Systo- Thndische Behandlung der Vögel, Wiederholung der Säugetiere nach Schillings Naturgeschichte. 2 St. Zin⸗..


