Aufsatz 
Über Verschmelzung lateinischer Adjektiva mit nachfolgenden Substantiven zu einem Gesamtbegriffe
Entstehung
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C. Uebersicht der behandelten Lehrgegenstände. I. Realockrule.

Prima. Ordinarius: Oberlehrer Dr. Glaser.

1. Religion.(Exvangel.) a. Kirchenlied. Gelernt: Lieder der neueren Dichter Claudius, Arndt, Schoener, Novalis, Rückert, Möves, aus dem Württ. Gesangbuch, Uebersicht über die Geschichte des Kirchenliedes. 5. Bibelkenntnis. Gelesen: Brief an die Philipper. Die Bibel- kunde eingehend(Noack§ 145). c. Kirchengeschichte: Von der àltesten Zeit bis zur Gegen- wart,(Noack§ 46 95), hierbei die 3 ältesten Symbola und die Augustana. 2 St. Voemel.

2. Deutsche Sprache. Die Hauptepochen der Nationallitteratur. Lektüre: Nibelungenlied und Walther von der Vogelweide(in Auswahl), Klopstock(ausgewählte Oden), Lessing(Teile des Laokoon und der Hamburgischen Dramaturgie). In Uebersetzung: Sophokles' Odipus in Kolonos und Euripides' Alkestis. Wiede rholt und gelernt: Gediehte von Schiller und Goethe. Poetik und Rbetorik, besonders Dispositionslehre(nach Hoffmann). Alle 4 Woechen ein Aufsatz nach. vorheriger Besprechung. Kontrolle der Privatlektüre der Sechüler (Dramen von Goethe und Schiller 3 St Froeling

Themata der Aufsätze:

1. Wodurch erwecken die Freiheitsbestrebungen der Schweizer in SchillersWilhelm Tell unsere Teilnahme? 2. Weshalb heisst der Pfarrer in Goethes Hermann und Dorotheadie Zierde der Stadt? und welchen Einfluss hat er auf den Gang der Handlung? 3. Klassenarbeit. In welchen Kriegen mussten die Protestanten im 16. Jahrh ihren Glauben verteidigen? 4. Inwiefern ist Siegfried ein Vorbild für den deutschen Jüng- ling? 5. Auf welche Weise hat es Schiller verstanden, Wallenstein unsermHerzen menschlieh näher zu bringen? 6. Klassenarbeit. Welche Verdienste hat sich der grosse Kurfürst um den brandenburgisch-preussischen Staat erworben? 7. Welche Lebensanschauungen äussert Walther von der Vogelweide in seinen Gedichten als Christ und als Mensch? 8. Die beiden Musen.(Ode von Klopstock.) 9. Klassenarbeit. In welche Lage wurde Preussen durch die Schlussakte des Wiener Kongresses versetzt? 10.Ein anderes Antlitz, eh' sie geschehen, Ein anderes zeigt die vollbrachte That.(Chrie.) 11. Wie ist der allgemeine Zustand des niederländis chen Volkes in GoethesEgmont.? 12. Klassenarbeit(Aufsatz der Abiturienten). 3

3. Französische Sprache. Lehre vom Pronomen, Kasus der Verben und In- finitiv nach der Schulgrammatik von Ploetz. Lekt. 70 bis zu Ende. Exercitien, Extemporalien und Diktate.(2 St.) Lektüre: Mélesville et Duveyrier, Michel Perrin; Mélesville, Merle et Boirie, Le Bourgmestre de Sardam; Thiers, Campagne d'Italie en 1800(Velhagen& Klasing) Auswahl franz. Gedichte ed. Gropp& Hausknecht(Renger, Leipzig.) Sprechübungen im Anschluss an die Lektüre; eine Anzahl Gedichte wurde auswendig gelernt. 5 St. Achard.

4. Englische Sprache. Wiederholung und Ergänzung der wichtigsten Abschnitte aus Sonnenburgs Engl. Grammatik; Einübung der gebräuchlichsten und wiehtigsten Anglicismen; Exercitien, Extemporalien; freie Reproduction gelesener Absehnitte; Sprechübungen. Lektüre: W. Seott, History of Scotland(Velhagen& Klasing); Engl. Gedichte aus Gropp& Hauskneeht (Dickmannsche Sammlung) wurden auswendig gelernt. 4 8St. Giosse.

5. Geographie. Deutschland nach Daniels Lehrbueh, IV. Buch. Kartenzeichnen. 1 St. Spranck.. 4

6. Geschiehte. Nene Geschichte bis zur Gegenwart; Repetition der früheren Ab- schnitte; Chronologie; Geschichtskarten. 2 St. Schulze.

7. Mathematik. a. Geometrie: Ebene Trigonometrie, Stereometrie(Kambly); 5. Algebra: Kettenbrüche, Diophaut. Gleichungen, reciproke uud kubische Gleichungen.(Heis). 5 St. Glaser.

8. Naturwissenschaften. a Eaæper. Physik: Repetition der Lehre vom Mag- netismus, von der Elektricität und vom Schalle. Ausführlicher die Lehre von der Wärme und vom Licht, 2 St. Spranck. 5. Mechanik: Die Mechanik der festen, tropfbarflüssigen und gasförmigen Körper. 1. St. Spranck. c. Chemie: Die Metalloide und Metalle nach Rüdorfs Grundriss. 3 St. Spranck.