Aufsatz 
Bericht über die Grundsteinlegung zum neuen Gymnasial-Gebäude / vom ... Otto Frick
Entstehung
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29. Octbr. K. Miniſt. d. U. A. Einer etwaigen Ueberbürdung der Schüler mit häus⸗ lichen Schularbeiten iſt zu ſteuern.

6. Novbr. K. Pr.⸗Sch.⸗C. Zur inneren Ausſtattung des neuen Gymnaſial⸗Gebäudes ſind 12,600 Mk. für den Staatshaushalt des Jahres 1876 notirt.

20. Novbr. Der Schulamtscandidat Marchand aus Caſſel wird dem h. Ghmnaſium zur Ableiſtung ſeines Probejahres überwieſen.

20. Novbr. Sämmtliche amtliche Berichte und Mittheilungen ſind im Original oder in Abſchrift aufzubewahren.

16. Decbr. Ueber eine vom K. Miniſterium beabſichtigte allgemeine Erhöhung des Schul⸗ geldes auf 90 oder 100 Mark wird Bericht eingefordert.

1876. K. Miniſt. d. U. A. Die bisher proviſoriſch genehmigte Errichtung der Sexta wird nunmehr definitiv genehmigt und zugleich die definitive Anſtellung des Gymnaſial⸗Elementarlehrers Herrn Roſenſtock.

21. Febr. Uebertragung der Leitung des Turn⸗Unterrichts an Herrn Roſenſtock.

24. Febr. Die Einführung der lat. Grammatik von Ellendt⸗Seyffert ſucceſive von Oſtern d. J. ab wird genehmigt.

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Statiſtiſche Ueberſicht.

Confeſſion I. II. III. IV. V. Vvr. Geſammtzahl. Einh. Ausw Ev. lüdiſch. Sommer-Semeſter 19 17 33 26 20 24] 139 133 6(91 48 1975. Winter-Semeſter. 16 17 33 27 18 24 135 129 1875/76. V 4 a 44

Das Winter⸗Semeſter 1874/75 ſchloß(ſ. d. vorj. Progr. S. 26) mit einer Geſammt⸗ Frequenz von 107 Schülern; ſie iſt alſo im abgelaufenen Schuljahr 1875/76 um 32 Schüler ge⸗ wachſen. Es gingen im Laufe des Schuljahres ab: aus I. Gerh. Wigand auf d. Gymnaſium zu Lemgo; aus II. Ludw Flotho zur Handlung, aus III. Carl Lantzki in die Heimath zurück auf eine Bürgerſchule, aus V. Otto Mehliſch in Folge der Verſetzung ſeiner Eltern auf das Gym⸗ naſium zu Inowraclaw, aus VI. Wilh. Löwer und Carl Kießlich auf eine Bürgerſchule, Wilh. Walter zu privater Vorbereitung.

Es gingen zur Univerſität mit dem Zeugniß der Reife zu Oſtern 1875(. d. vorj. Progr. S. 26.)

1) Eduard Schlitzberger geb. zu Ahe bei Rinteln, 19 ¼ J. alt, luth. Conf. Sohn des Lehrers Schlitzberger zu Hohnhorſt bei Rodenberg, 7 J. auf dem h. Gymnaſium, 2 J. in Prima, ſtudirt Theologie in Marburg.

2) Adolf Kutſch geb. zu Rinteln, 16 ½¼ J. alt, luth. Conf., Sohn des Gymnaſial⸗Ober⸗ lehrers Kutſch hierſelbſt, 7 J. auf d. h. Gymn., 2 J. in Prima, widmete ſich anfangs dem Königl.