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S. 412); das Lambergische Regiment stand 1757—1763 in kaiserlichen Diensten. Als Oberst befehligte Fr. Ph. von Rokoch das Hölltel'sche Regiment(Mitteilung des Reichs- freiherrn Joseph von Gudenus in Thannhausen, Post Weiz in Steiermark, der ein Urenkel jenes Philipp Franz Ignaz von Gudenus ist, der bei dem ersten Sohne des Obersten von Rokoch(oben S. 60, Anm. 5) Mitpate war. Ueber die Adels- verleihung an Fr. Ph. Rokoch konnte das K. K. Haus-, Hof- und Staatsarchiv, wie es am 13. 4. 1900 mitteilte, weder in den Akten noch in der Literatur etwas ermitteln.
33) S. 69, Anm. 2; daselbst ist Z. 13 und 21 v. o. sowie in den Anmerkungen 2, 3, 4, 5 überall statt Gobelins Gobelius und statt Gobelinsin Gobeliusin zu lesen. Dorothea Katharina von Rokoch ist zusammen mit ihrer Schwester Anna Mar- gareta Christina von Gudenus, geb. von Gobelius in Weilers- bach, am 2. Januar 1757 Patin bei Anna Christina Philippina Amalia Katharina, Tochter von Philipp Franz Ignaz von Gudenus„Legionis pedestris Vetero-Ridianae Tribuni locum, Tenentis Flectoralis Moguntini“ und seiner Gemahlin Johanna Sophia Charlotte Christina, geb. von Schaumburg, in Lingen- feld(Kirchenb. St. Emmeran). Ph. Fr. Ig. von Gudenus lebte als kurfürstlicher Offizier zeitweilig bei seiner verwitweten Mutter Anna Margareta Christine, geb. von Gobelius. Fr verzeichnete in beinem Tagebuch, daß er und seine Mutter an diesem oder jenem Abende die Rokochs besuchten oder bei sich zu Tisch einluden(Mitteilung des Reichsfreiherrn Jos. von Gudenus). Dorothea Katharina von Rokoch, geb. von Gobelius, wurde nach dem Kirchenbuch von St. Emmeran am 24. Juli 1772 begraben. Nach dem Kirchenbuche von St. OQuintin wurde ihre Leiche am 1. Juli 1772 nach der St. Quintinskirche, in der sich die Gruft der Rokochs befand, übertragen. In diesem Datum steckt wohl ein Fehler.(Dem- nach sind die Angaben oben, S. 71, Zeile 5—7, und ebenda Anm. 2 zu berichtigen.)
34) S. 68, Anm. 3..
35) S. 68, Z. 13 u. Anm. 1. Unter den sorores, die an letzt- genannter Stelle erwähnt werden, sind sicher Anna Franziska und Emilia Cäcilia zu verstehen. Ob Maria Katharina damals noch lebte, ist unbekannt. Wenigstens konnte bisher nur ihr Taufdatum festgestellt werden. Die oben S. 94 ausge- sprochene Vermutung, Maria Katharina oder Emilia Rokoch, eine der Töchter Johann Edmunds, sei die Gemahlin des Mainzer Kanzlers Johann Georg von Lasser(† 1730) gewesen, ist unrichtig. Dieser war in erster Ehe mit Maria Agnes Berninger, in zweiter mit Wilhelmine von Gudenus verhei-


