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bild.)— Börckel, Geschichte von Mainz als Festung und Garnison, 3. Abschn. S. 37— 97: Mainz von der Schweden- zeit bis zum Untergang des Kurfürstentums.(Mit Abbild.)
Nachrichten über die Wahl, das Hinscheiden und die Be- stattung der Kurfürsten sowie über die Huldigungen seitens der Bürgerschaft(1670— 1729). Schrohe, Mainz. Zeitschr. III 1908 S. 116—123.
Mainz als Sitz des Adels, aus dem die Domherrn, die Kur- fürsten und die höheren Beamten des Mainzer Kurstaates hervorgehen. Erhalten sind von diesen Höfen: der Dal- berger Hof um 1600(Ballplatz 1), der Hof der Knebel von Katzenelnbogen nach 1600, FErker nach dem St. Quintinskirchhof 1684(Hintere Christophsstraße 2), der Kronenberger Hof um 1620(Gymnasiumsstraße 9), der Greiffenklauer Hof vor 1629(Gr. Emmeransstr. 12 u. 12 ⁰), der Walderdorfer Hof vor 1654(Karmelitenplatz 4), der Schönborner Hof 1668— 1670(Schillerstr. 11), der Boine- burger Hof 1672(Welschnonneng. 34), der von Nitschke- Wambolter Hof 1702(Gr. Emmeransstr. 23), der Dalberger Hof 1715— 1718(Klarastr. 4), der von Rollingen-Stadioner Hof 1728—1733(Gr. Bleiche 15), der Erthaler Hof 1735 (Schillerstr. 44), der Eltzer Hof 1742—1743(Bauhofstr. 3 bis 5), der Bentzelische Hof 1747 Mitternachtsgasse 1), der Osteiner Hof(Gouvernement) 17490(Schillerplatz 1), der Bassenheimer Hof 1756(Schillerplatz 3), der Breiden- bach-Bürresheimer Hof 1750— 1770(Gr. Emmeransstr. 41).
Gärten in französischem Geschmack: Die ehemalige Favorite bei Mainz von W. Velke. Rhein. Chronik Mainz 1894/95 S. 7— 10, 40— 45, 71— 78.(Mit Abbild.)— W. Boll, Der Schönborner Hof. Mainz. Zeitschr. XX, XXI 1925/26 S. 5 bis 18.(Mit Abbild.)— In englischem Geschmack: Der Biebricher Park. A. Zichner, Rhein. Kunstbücher. Wiesb. 1924 S. 20 ff.— Schrohe, Die Gräflich Osteinischen Park- vlapn uf dem Niederwald. Wandern u. Schauen 1924 r. 2 und 3.
Joh. Friedr. Karl von Ostein, Erzbischof 1743—1763 stand in den schlesischen Kriegen auf der Seite der Habsburger. Deshalb erlitt sein Land, namentlich das Eichsfeld, viel Un-
gemach.(Werner, der Dom von Mainz III Bd. 1836 S. 156 bis 175.)
Emmerich Joseph v. Breidenbach-Bürresheim(1763—1774) von seltener Herzensgüte, Werner a. a. O. S. 174—230.
Friedrich Karl Joseph von Erthal(1774— 1797, † 25. Juli 1802 in Aschaffenburg. Er beteiligte sich 1785 an dem Fürsten- bunde. Bockenheimer, Kurmainz im Fürstenbunde. Mainz 1905. (Sonderabdruck aus dem Katholik.)


