Englisch(5, St.): Das grammatische Pensum von Plate II, Lektion 1— 29 einschliesslich. Wöchent- lich ein Exercitium oder Extemporale.— wurde in Abt. A Marryats„Peter Simpel“, in Abt. B Marryat: The three cutters.— Sprech- übungen im Anschluss an die Lektüre.
Abt. A: Wallenfels. Abt. B: Deubner.
Gelesen
Geographie(2 St.): Abt. A: Mitteleuropa mit besonderer Berück- sichtigung des deutschen Reiches. Nach Daniels Leitfaden. Güth. Abt. B: Deutschland. Nach Daniels Leitfaden. Schmitthenner.
Geschichte(2 St.): Deutsche Geschichte von 1492 bis 1789. Nach Eckertz' Hilfsbuch.— Wieder- holung der griechischen Geschichte. Nach David Müllers für den Unterricht.
Abt. A: Güth. Abt. B: Schmitthenner(Cand. Otto).
Anfangsstufe historischen
Arithmetik(3 St.): Die Lehre von den Potenzen und Wurzeln. Gleichungen vom ersten Grade mit einer und mehreren Unbekannten. Bardeys Aufgabensammlung.
Abt. A: Im Sommer Stephan. Im Winter Abt. B: Wickel.
Usener.
Geometrie(3 St.): Wiederholung einzelner Kapitel aus dem Tertiapensum; Kreisberechnung. Nach Spitz' Lehrbuch.— Stereometrie nach Fischers Leitfaden.
Abt. A: Im Sommer Stephan. Im Winter Abt. B: Wickel.
Usener.
Physik(2 St.). Im Sommer: Allgemeine Eigenschaften der Körper.— Im Winter: Lehre von der Wärme. Aus der Mechanik: Parallelogramm der Kräfte. Ilebel. Die einfachen Maschinen. Nach Krebs' Lehrbuch.— Abt. A: Im Sommer Stephan.
Abt. B: Siebert. Im Winter beide Abt. komb. Siebert.
Naturbeschreibung(2 St.). Im Sommer: Be- schreibung einheimischer Pflanzenfamilien. Das natürliche System. Einführung in die Anatomie und Physiologie der Pflanzen. Im Winter: Wiederholung aus allen Teilen der Zoologie. Das Wichtigste vom Bau des menschlichen Körpers. Seit Weihnachten Kristallographie.
Abt. A: Im Sommer Stephan. Im Winter Wickel(komb. mit II b). Abt. B: Wiekel.
Zeichnen(2 St.). Freihandzeichnen: Per- spektivisches Körperzeichnen; Ausführung mit schwarzer Kreide.— Linear- zeichnen: Rechtwinklige Projektion der Strecke, der ebenen Figuren, der Prismen und Pyramiden, des Cylinders und Kegels; Abwickelung der Netze; Benutzung der Farbe(Rändelmanier). Gut.
und weisser
Tertia.
Ordinarius in Abt. A: Deubner. Ordinarius in Abt. B: Klein. Christliche Religionslehre.
a. Evangelische: Biblische Geschichte nach Schäfer II, altes Testament No. 33— 66, neues Testament No. 32— 72.— Die früher gelernten Lieder wurden wiederholt; dazu gelernt No. 137, 255, 509; ferner Psalm 1, 23 und 130.— Der gesamte Inhalt der vier Hauptstücke mit den Sprüchen wurde durch- genommen.— Biblische Geographie: Das All- gemeine über das alte Testament nach Schäfer II,§ 1—8. Aufschlagen und Lesen.
Veesenmeyer.
b. Katholische(komb. mit IV): Im Katechismus das zweite Hauptstück(von den Geboten) ganz und vom dritten Hauptstück(von den Gnadenmitteln) Frage 1—276.— Aus der biblischen Geschichte des alten Testaments die wichtigsten Vorbilder Christi, aus der des neuen Testaments die wich- tigsten Reden Jesu.— Fünf Lieder des Gesang- buches wurden auswendig gelernt. Gruber.
Deutsch(3 St.): Wiederholung und Erweiterung der Satzlehre.— Gelesen und erklärt wurden Gedichte und Prosastücke aus Hopf und Paulsieks Lesebuch für Tertia; zwölf Gedichte wurden auswendig gelernt. Alle 14 Tage ein Aufsatz.
Abt. A: Güth(Cand. Otto). Abt. B: Klein.
Französisch(7 St.): Plötz, Schulgrammatik Lek- tion 17— 36. Wöchentlich ein Exercitium oder Extemporale.— Gelesen wurden in Abt. A ausgewählte Stücke aus Lüdecking I und Voltaire, Charles XII.; in Abt. B wurde ge- lesen: Michaud, Histoire de la première croisade. — Sprechübungen im Anschluss an die Lektüre. Memorieren von Gedichten.
Abt. A: Deubner. Abt. B: Klein.
Englisch(4 St.): Plate I, Lektion 33 bis zu Ende. Wöchentlich abwechselnd ein Exercitium oder Extemporale. In Lüdeckings Lesebuch I. wurden Erzühlungen und einige Gedichte gelesen. Sprechübungen im Anschluss an die Lektüre.
Abt. A: Deubner. Abt. B: Klein.
3


