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gebraucht wird, sehr störend ist, ausführen. Bei unserer jetzigen Anordnung, wo das Ge- bläse im Nebensaale montiert ist, fällt diese Störung fast ganz weg.
Die Anschlusssteckdosen für die elektrischen Experimentierleitungen und eine Licht- steckdose befinden sich auf der Rückseite des Experimentiertisches, die eine Steckdose für die Projektionslampe und der Gasanschluss auf der Vorderseite uach den Schülern zu.
An der Vorderkante der Tischplatte wurde ein 4 m langer Messstreifen aufgeklebt, wodurch die optische Bank überflüssig geworden ist. Die alten Objektträger werden jetzt an der vorderen Tischkante gerade so wie früher auf der Bank benutzt, und dieses unschick- liche Möbel selbst, das einem überall im Wege stand, wurde beiseite gestellt. Der Mess- streifen, der mit Papierlack überstrichen wurde, wird zwar mit der Zeit etwas schmutzig und unscheinbar werden und wohl ab und zu einmal durch einen neuen ersetzt werden müssen. Wir hatten die Schlauchtüllen der Gashähne, die auch an dieser Tischkante liegen, nach oben und hinten umgebogen, wodurch aber die freie Beweglichkeit der Objektträger beeinträchtigt wird, so dass wir die Tüllen durch andere, horizontal und seitwärts laufende ersetzen müssen. Ich bemerke dies zur Warnung bei einer etwaigen Nachahmung dieser sonst sehr empfehlenswerten Einrichtung.
Um einen tadellosen Erdschluss herzustellen, wurde ein Kupferdraht mit dem Wasser- leitungsrohr verlötet und unter dem Boden her nach einer Klemme geführt, die auf der Rück- seite des Experimentiertisches sitzt. Daselbst befinden sich auch noch zwei Klemmen, die zu der Leitung nach dem Spiegelgalvanometer gehören.
In der Decke unter dem Experimentiertisch liessen wir 4 senkrechte Messingstäbe anbringen, deren untere Enden, die zu Haken umgebogen sind, in gleicher Höhe und 1,60 m über der Mittellinie der Tischplatte liegen. Dazu gehören noch zwei kürzere und 2 längere, lose Messinghaken, die sich in die festen Haken einhängen lassen. Diese Deckenhaken sind sehr praktisch, da sie sich im ÜUnterricht sehr oft verwenden lassen, viel öfter, als man im Anfang erwartet.
Die Tafel ist hinter dem Experimentiertisch in der Mitte der Wand aufgehängt. Da- neben, nach der Fensterseite, ist in Reichhöhe auf einem Wandbrett das Spiegelgalvanometer mit Nernstlampe und Linse aufgestellt, und auf der anderen Seite der Tafel befindet sich die Schalttafel und der Regulierwiderstand. Nachträglich finden wir, dass es jedoch prak- tischer wäre, wenn die Aufstellung von Galvanometer und Schalttafel umgekehrt wäre, da dann die Angaben der Schalttafelinstrumente wegen der besseren Beleuchtung von den Sitz- plätzen der Schüler aus besser zu sehen wären. Ich halte es für wichtig, dass bei Ver- wendung des elektrischen Stromes immer Stromstärke und Versuchsspannung abgelesen wer- den, um die Schüler mit den zu brauchenden Abmessungen vertraut zu lmachen. Dies ist auch mit ein Grund, warum ich, trotz der von Grimsehl vorgetragenen Bedenken, für An- bringung der Schalttafel im Lehrsaal bin.
Die Projektionsskala für das Spiegelgalvanometer befindet sich auf einem rechteckigen Holzrahmen, der beim Gebrauch jedesmal in zwei der über dem Experimentiertisch befind- lichen Deckenliaken eingehängt wird. Diese Art der Aufstellung des Galvanometers hat sich als sehr einfach und bequem erwiesen.
Die Verdunkelungsvorrichtung wurde von Kohl in Chemnitz geliefert und besteht aus einem 12 qm grossen Rouleaux aus Lichtfilz, entsprechend der einen grossen Lichtfläche des Lehrsaals. Eine Teilung in Zwei Rouleaux wäre uns lieber gewesen, um auch eine teilweise Verdunkelung des Raumes vornehmen zu können; sie liess sich jedoch nicht bewerkstelligen. Auch ist dieser Mangel bis jetzt noch nicht sehr empfunden worden, da man eine teilweise Verdunkelung auch dadurch erreicht, dass man das Rouleaux nicht ganz herunterlässt. Durch


