lichen Maturitätsprüfung der zur Universität Abgehenden. Sie dauerte mit der Aufnahmeprüfung kaum 5 Wochen.— Die diesjährige schriftliche Maturitätsprüfung vor Ostern begann den 19. Februar, die Aufnahme- prüfung am 11. März.
5) H1s or„ 1 1 n.
Die rücksichtlich der Disciplin bestandenen Grundsätze hatten sich
auch im Verlaufe dieses Schuljahres bewährt; Carcerstrafe kam nur bei
zwei Schülern vor; Arreststrafen waren wenige nöthig. Eigentliche Excesse unterblieben ganz.
6) Sechulfeste.
Der Geburtstag Seiner Durchlaucht des Herzogs wurde am 24. Juli durch eine solenne Feier am Vormittag in der Aula des Gymnasiums festlich begangen, und am Nachmittag desselben Tages den Gymnasiasten der Besuch des TEeber'schen Berges, des Locals des hiesigen allgemeinen Festes, bis 9 Uhr des Abends gestattet. Eine weitere Feierlichkeit zu demselben Zweck war das Gymnasial-Concert am 26. Juli Abends im Casino-Saale.
In grösserer Ausdehnung noch erfolgte die Feier der Hohen Ver- mählung unseres Durchlauehtigsten Herzogs mit Ihrer Kaiserliohen Hoheit der Grossfürstin Elisabeth von RNussland, unserer nunmehrigen allver- ehrten Landesmutter, am 31. Januar I. J., und zwar in doppelter Weise: erstlich durch eine ernster gehaltene Solennität in der Aula am Vormittag um 9 Uhr, und durch ein Gymuasial-Concert um 2 Uhr Nachmittags im Casino-Saale.
Ausserdem wurde Namens des Gymnasiums das nachfolgende latein. Festgedicht als unterthänigste Beglückwünschung an die Höchsten Neu- vermählten unterthänigst eingesendet:
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