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Den Jahresberichten beigegebene Abhandlungen:
1875. Rektor Böſch: Feſtrede, gehalten am Geburtstag S. D. des Fürſten.
1878. Oberlehrer Dr. Ebersbach, Eine Abhandlung über Mete⸗ orologie, als Vortrag gehalten.
1889. Dr. H. Nagel, Sir Thomas Wyatt und Henry Howard, Earl of Surrey, eine litteratur⸗ und ſprachgeſchichtliche Studie. I.
1892. Ordentl. Lehrer Flade: Die Sorge des Fürſten Georg Friedrich zu Waldeck und Pyrmont um die Sicherung des territorialen Beſtandes der Waldeckiſchen Beſitzungen.
1897. Oberlehrer Dr. Menk: Rede über Friedrich Ludwig Jahn.
Entwicklung der Beſoldungsverhältniſſe.
Die Darſtellung der Beſoldungen zeigt an einem anſchaulichen Beiſpiel, wie eine Anſtalt unter kleinen und oft kleinlichen Ver⸗ hältniſſen Schritt für Schritt erſt mühſam ſich erringen muß, was anderen ohne weiteres zufällt.
Als die Schule begründet wurde, waren an Gehalt vorgeſehen: Rektor 600 Taler, 2 mal um 100 T. nach je 10 Jahren ſteigend; 2. Lehrer 400 Taler, 100 T. mehr nach 5 Jahren; 3. Lehrer 270, nach 2 Jahren 300 Taler; 4. Lehrer 300 T. und freie Wohnung, oder 25 T. mehr; 5. Lehrer 250; 6. Lehrer 160; für einen Zei⸗ chenlehrer waren 60 und für eine Lehrerin 40 T. ausgeſetzt. Das Schulgeld betrug 12 T.; für Schüler, welche die alten Sprachen erlernten, 20 T. Ende der 60er Jahre waren die Lehrer ein wenig beſſer geſtellt: Rektor 900 T., 2. Lehrer 680, 3. Lehrer 680, 4. Lehrer 550, 5. Lehrer 550, 6. 1 Elementarlehrer 400. Als 1872 in Preußen ein Normaletat eingeführt wurde, wünſchte das Kgl. Prov.⸗Schulkollegium ebenfalls eine Erhöhung der Gehälter an der reorganiſierten höheren Bürgerſchule. Rektor Pflücker ſchlug folgende Staffel vor: Rektor 1000 T.; 2. Lehrer 800, 3. Lehrer 800, 4. Lehrer 600, 5. Lehrer 550, der Elementarlehrer 450. Der Tod Pflückers ließ die Verhandlungen eine Zeit lang ruhen, denn erſt 1875 wird auf Veranlaſſung des Kgl. Prov.⸗Schulkollegiums beſtimmt: Rektor 4200 Mk., 2. Lehrer 3000, 3. Lehrer 2700, 4. Lehrer 2100, 5. Lehrer 1800, Elementarlehrer 1500. Rektor Böſch hätte gern


