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Man bestimmt auch hier den andern Scheitel K. D K ist also Hauptachse der Hyperbel. Die Konstruktion der Nebenachse ergibt sich aus der Parameterdarstellung der Hyperbel X= asect y=btgt. Man zieht BR.L AD und von R die Tangente an den Halbkreis über DK. Den Berührungspunkt T verbinde man mit M. Zieht man noch durch B die Parallele zu M T, so erhält man N R gleich der Nebenachse der Hyperbel. Damit sind auch die Brennpunkte bestimmt.
§ 9.
Auf Grund des von Maclaurin angegebenen Lehrsatzes lässt sich ein Mechanismus her- stellen, mit dem Teile von Kegelschnitten gezeichnet werden können. Siehe Fig. 32. Auf
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einem Brett 2 em dick, 60 cm breit, 70 cm lang, das auf zwei 3,5 cm hohen Fussleisten befestigt ist, sind zwei Messingstäbe A B und CD 0,5 cm dick, 2 cm breit, 54 cm lang, an ihren Enden auf der Unterseite mit 0,5 cm dicken Messingplättchen versehen, festgeschraubt. In der Figur liegen die Messingstäbe parallel zu einander mit 20 cm Abstand. 8. und 8e sind zwei Schieber, die in ihrer Mitte 2 kurze Eisenstäbchen jedes 2,5 cm hoch tragen. Symmetrisch zu den Messingschienen liegen die Spalte M Ni, Me Ne, Ma Ns, in denen die zylindrischen Messingstäbchen Ti, Te, Ta, Durchmesser 0,5 cm, Höhe 7,5 cm, festgeschraubt werden können. Um die Messingstäbchen können sich drei schmale Messingrahmen, in die die Eisenstäbchen der Schieber passen, drehen. Jeder Messingrahmen ist aus zwei 41 cm langen, 0,6 cm breiten und 0,6 cm dicken Messingstäben zusammengesetzt. Der Rahmen I liegt direkt auf den Schiebern, während die Rahmen II und III mit dem einen Ende auf I ruhen. Damit III horizontal liegt, muss auf den Schieber 81 noch ein Metallplättchen von passender Dicke gelegt werden. Die andern Enden der beiden Rahmen liegen auf dem Brett E, das zugleich zur Befestigung des Papiers dient. Um eine Kurve zu zeichnen, bringe man den Mechanismus zunächst in eine solche Stellung, dass Rahmen III Messingstab Ta berührt, was man durch
Verschieben von 81 und Se leicht erreichen kann. Durch die Oeffnung G der beiden Rahmen 4


