um die die Ferne bereits den Goldglanz der Jugenderinnerungen ſpinnt, und die uns einen gediegenen Grund von Kenntniſſen mit ins Leben ge⸗ geben haben. Wir kommen damit auch heute noch aus und ſtellen unſern Mann— ohne Abitur Ob wir nun unſere Kinder erzogen haben, oder im Beruf tätig ſind, wir danken an dieſem Jubiläumstag denen, die uns mit gütiger Hand geführt haben, die den Geiſt bildeten und das Herz nicht darben ließen.
„Lang, lang iſt's her.“
(Humoriſtiſche Schulerinnerungen aus den 7Oer Jahren.)
Es ſteht noch heut am alten Fleck,
Dort am Wilhelmineneck, Das liebe, alte Hofmanns⸗Haus, Darin wir flogen ein und aus!
Doch nein, das„Fliegen“ war nicht Sitte, Wir machten gediegene, ſittſame Schritte!— Und ſchau ich nun zum Fenſter hinein,
Da iſt ſie ja ſelber, Amalie Grein!
Die Leiterin, die alles verſtand,
Die mit ſtrengblauen Augen und ſchneeweißer Hand Der Jugend imponierte,
Und nie moraliſierte,
Kurz, wie man jetzt den Ausdruck hat:
Die Pädagogin von Format!—
Und wie ich dann ſo weiter ſeh',
Iſt auch die Schweſter in der Näh',
Frau Davidſon vooll Geiſtigkeit,
Das Milchen hängt ihr ſtets am Kleid!— Im Schulhof ſpielt der Kinder Maſſe,
Da plötzlich formt ſich eine Gaſſe!
Wer kommt da gegangen?
Mit Locken wie Schlangen?
Mlle Chalande mit federndem Fuß, In der Hand natürlich den Larouſſe!— Blondbärtig und ſtramm,
Erſcheint nun Herr Stamm
Mit den Heften unter'm Arm,
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