Am 1. Oktober 1880 wurde endlich Lehramtsacceſſiſt Karl Nagel aus Gießen in den Dienſt eingewieſen.
Daß dieſer häufige Lehrerwechſel und die damit verbun⸗ denen Vikariate nicht dazu angetan waren, die Leiſtungen und das Anſehen der noch jungen Anſtalt zu heben, läßt ſich wohl denken, und nicht bloß zufälligen Schwankungen iſt es zuzu⸗ ſchreiben, wenn 1881 die Schülerzahl auf 23 geſunken war.— Nur der treuen Ausdauer, die Lehrer Hamburger während dieſer Zeit bewies und dem Umſtande, daß auch Nagel ſeine erfolg⸗ reiche Tätigkeit längere Zeit der Anſtalt widmete, iſt es zu ver⸗ danken, daß die Bürgerſchaft wieder mehr Vertrauen zur Schule gewann und die Kinderzahl wieder die alte Normalhöhe 40 er⸗ reichte.. Leider jedoch war Nagels Geſundheit für die Dauer den Anforderungen nicht gewachſen, die der Unterricht in kombi⸗ nierten Klaſſen an Körper und Geiſt des Lehrers ſtellen, ſodaß etwa ſeit 1886 des öfteren ſein Unterricht ausfallen und durch die beiden Geiſtlichen übernommen werden mußte. Zum beſon⸗ deren Vertreter gelegentlich längerer Erkrankungen Nagels waren beſtellt der damalige Grünberger Student Schilling vom 24. März bis 21. April 1886 und Acceſſiſt Dr. Schmidt vom 4. Juni bis zu den Herbſtferien, Mitte Auguſt desſelben Jahres, ſodann Schilling zum zweiten Male im Frühjahr 1888.
Die 18SsS errichtete Schule.
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