Aufsatz 
Über die Nachteile des zu langen Verweilens im häuslichen Unterrichte bei den Vorzügen der öffentlichen Schulen
Entstehung
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III. Padagogium zu Wiesbaden

in dem Schuljahre 1824/25.

I. Geſchichte

D. Prorector Philipp Heinrich Theodor Schell enberg wurde mit Anfang dieſes Schuljahrs von hier in gleicher Eigenſchaft an das Paͤdagogium in Ha⸗ damar verſetzt; der bisherige zweite Conrector Chriſtian Snell zum erſten Courector ernannt, und dem bisherigen Lehrer an der hieſigen Militaͤrſchule, Ludwig Fliedner, die Stelle des zweiten Conrectors und damit zu⸗ gleich die Aufſicht uͤber die Paͤdagogial⸗Bibliothek uͤbertragen.

Ludwig(Georg Heinrich) Fliedner, geboren zu Eppſtein den 24. Februar 1798, wurde daſelbſt bis zum Ende 1813 von ſeinem Vater unterrichtet; beſuchte vom Januar 1814 bis Oſtern 1817 das Gymnaſium zu Idſtein, ſtudirte dann auf der Univerſitaͤt zu Gießen bis zum Herbſte 1818 und auf der zu Goͤt⸗ tingen bis zum Herbſte 1819 Theologie und Philologie, und beſuchte im Winter⸗ halbjahr 181⁄60 das theologiſche Seminarium zu Herborn. Von dem 1. Novem⸗ ber 1820 an bekleidete er die Stelle eines Lehrers der deutſchen Sprache, Ge⸗ ſchichte und Erdbeſchreibung an der hieſigen herzogl. Militaͤrſchule bis zum April 1824, der Zeit ſeiner Ernennung zum zweiten Conrector.

Die Anzahl der Schuͤler betrug im Laufe des Schuljahres 124.

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