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IV. Paͤdagogium zu Wiesbhaden
in dem Schuljahre 1821 u. 1822
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Geſchichte.
A. 17. April ſtarb der an dem Paͤdogogium zu Wiesbaden ſeit 1817 als Schreiblehrer angeſtellte Ober-Appellations-Gerichts-Botenmeiſter Martin Schuͤßler. Derſelbe wurde zu Wetzlar am 3. Auguſt 1767 geboren. Im Jahr 1820 gab derſelbe, mit Genehmigung Herzoglicher Landesregierung, heraus: Gruͤndliche Anweiſung zum Schoͤnſchreiben in 32 Blaͤttern. Der kalligraphiſche Unterricht wurde von Herzoglicher Landesregierung unter dem 14. May dem Regierungs⸗Canzliſten, Georg Heinrich Metzler, welcher den 18. December 1796 zu Delkenheim geboren iſt, uͤbertragen.— Am 6. September ſtarb Conrad Chriſtian Lugenbuͤhl, Zoͤgling der zweiten Claſſe, geboren zu Wiesbaden den 25. September 1806 und in das Paͤdagogium den 19. April 1819 aufgenommen.— Die Stelle eines Muſiklehrers an dem hie⸗ ſigen Paͤdagogium verſah ſeit dem Jahre 1817, Chriſtian Rummel, wel⸗ cher bis zu dieſer Zeit muſikaliſchen Unterricht in Maſtricht ertheilte. Da derſelbe wegen ſeiner Anſtellung an der Herzogl. Hofkapelle ſeinen Wohn⸗ ort nach Biebrich waͤhrend des Sommers verlegen mußte, ſo wurde er von


