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Racine und Le Cid von Corneille. Sprechübun- gen. 2 St.
Englische Sprache. 2 St.(Ebenau.)
Sbakspeare's Macbeth gelesen- und grammatisch erläutert; dann Marryat'’'s Peter Simpel Cap. XI. bis XVI.— Wöchentlich ein schriftliches Exercitium aus Schiller’s„Neife als Onkel.“
Religion. 2 St.
Für die evangelischen Schiler.(Dietz, Kirchenrath.)
Beendigung der Glaubenslehre; die Unterscheidungs- lehren der christlichen Hauptconfessionen; die Kir- chengeschichte der neuesten Zeit.)
Für die katholischen Schüler. 2 St. vereint mit den Schülern der I. Cl. des Gelehrten-Gymnasiums. (Lorsbach, Caplan.)
Die Lehre von den hl. Sacramenten der Busse, der letzten Oelung, der Priesterweihe, der Ehe. Moral. Geschichte und Geographie. 3 St.(Ebenau.)
Allgemeine Geschichte der neuern Zeit vom west- phälischen Frieden bis zum Jahre 1815.
Mathematik. 6 St.(Müller.)
Differentialrechnung. Anwendung derselben auf die ebenen Curven, namentlich die Berührenden, die Krüm- mungshalbmesser etc.; auf die Bestimmungen der Werthe 9 etc., der Maxima und Minima; auf die Gleichungen der beiden Trigonometrien.— Die An-
fangsgründe der Integralrechnung.
Ausserdem die Grundeigenschaften der Kegelschnitte als ebener geometrischer Oerter.
2 St.(Hildenbrand.)
Darstellung von Durchdringungen ebenfächiger und
Constructives Zeichnen.
krummflächiger Gestalten. nen nach Modellen. Grundzüge der Perspéective und der Lehre vom Licht und Schatten, mit mathemati- scher Begründung. Mechanik. 2 St.(Greiss.) Hydrostatik; Hydrodynamik; Atrostatik;. Aérody- namik. Physik.(Greiss.) Die Lehre vom Lichte in ausführlicherer Behandlung. Ausserdem waren wöchentlich 2 praktische Uebungs- stunden angesetzt, in welchen sich unter Aufsicht des Lehrers abwechselnd immer die eine Hälfte der Klasse theils eine genauere Kenntnis der Apparate zu ver- schaffen suchte, theils sich imSelbstexperimentieren übte. Chemie.(Casselmann.) a. Theoretischerf Theil. 1 St., facultativ. Ausgewählte Kapitel aus der organischen Chemi (die Reihen der Alkohole, fetten Säuren, Amide, aro-
Projectionen von Maschi-
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matischen Säuren etc.), unter steter Wiederholung der
wichtigern Abschnitte aus dem frühern Pensum.
b. Praktischer Theil. 2 St.(Casselmann, unter Assistenz von Hildenbrand.)
Die Schüler des ersten Jahrescursus wurden zuerst im Gebrauche des Löthrohrs geübt und analysierten hierauf einfachere Salze, die Schüler des zweiten Jah- rescursus analysierten zusammengesetztere Verbindun- gen bis zu Legierungen, Mineralien, Schlacken.— Alle Analysen wurden schriftlich bearbeitet.
Technologie.(Casselmann.) Für die vom lateinischen Unterricht entbundenen Schüler obligatorisch, für die übrigen facultativ. a. Theoretischer Theil. 2 St. combiniert mit II. Die Gewinnung des Goldes, Kupfers, Nickels, Zinns, Queck- silbers, Arseniks und Antimons aus ihren Erzen. Gold-, Kupfer- und Zinnproben, Legierungen(Gold- münzen, Messing, Rothguss, Kanonen- und Glocken- metall, Argentan, Brittaniametall, Schrot). Anwen- dung der genannten Metalle und Legierungen in der Industrie. Metallverbindungen, welche als Farben angewendet werden und deren Bereitung(Bleiweiss, Grünspahn, Schweinfurter Grün, Blutla ugensalz, Ber- liner Blau, Zinnober. etc. etc.) Braunstein, Braunstein- proben, Bleichkalk, Firnisse. b. Praktischer Theil. 4 St.(Casselmann unter von Hildenbrand).— Analysen und quantitative Proben von Braunstein, Eisenerzen, Blende, Bleiglanz, sowohl auf Blei, als auch auf Silber, Ku pfer kies etc., quantitative Analysen von Legierungen(Sil- bermünzen und Bronzen etc.), Kochsalz- und Kohlen- säurebestimmungen in natürlichen Wassern, acidime- Es hierbei sowohl die metallurgischen Proben auf trocke-
Assistenz
trische und alkalimetrische Uebungen. wurden nem Wege, als auch die Proben auf nassem Wege (Titrirmethoden) eingeübt. ders angesetzten Stunden lagen viele Schüler diesen
(Ausser in den beson-
Uebungen auch in andern Stunden, privatim arbei- tend, ob.)
Mineralogie und Geologie. 2 St.(Sandberger.)
Orographie, Stratigraphie, Petrographie, System der Geologie nach eigenem Plane(vgl. Sandb. Lehr- Kreidel'sche Buchhandlung.)
In der Mineralogie war für Freiwillige noch 1 St. angesetzt, überwacht und geleitet wurden.
kursus von 1857. in welcher Repetitionen der Schüler
Facultative Naturgeschichte. 1 St. berger.)
Osteologie und Anthropologie. Zeichnen. Fakultativ. 5 St. vereint mit den Schü- lern des Gymnasiums.(Delaspée.) Ornamenten- und Kopfzeichnen nach Gyps.
(Sand-
Situa- tionszeichnen, Tuschen und Landschaftszeichnen.
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