Lateinisch: 1. Grammatik nach Seyffert und Schmidt's Formenlehre: Wiederholung und Erweiterung des Pensums der Quinta. Darauf: Die Lehre von der Prädicatsver- bindung, der Apposition, von den Casus bei Orts- und Zeitbestimmungen, von den Adjectiven, Zahlwörtern. Pronominen und den Conjunctionen, welche Einfluss auf den Modus der Verben haben, speciell nach Krebs' Anleitung zum Lateinschreiben. 2 St. Zur Uebung im Uebersetzen aus dem Deutschen ins Lateinische, wöchentlich ein Exercitium scholasticum und zwei bis drei Extemporalia. 2 St. Aus Jacobs Elementarbuch Bd. II wurde übersetzt und erklärt die brevis de Ciceronis vita narratio a Dœringio composita. Bei dieser Lectüre wurde die Formenlehre wieder- holt und die Wort- und Phrasenkenntniss erweitert. Die wichtigsten Lehren vom Gebrauche der tempora und modi, der participia, des gerundium und supinum wurden gelegentlich erläutert und durch Memoriren der in der Grammatik ange- führten Beispiele und mündliche Uebersetzung leichter Sätze aus dem Deutschen ins Lateinische eingeübt. 2 St. Prof. Hechtel.
2. Aus Jacobs' Band II wurden gelesen, grammatisch und sachlich durchge- gangen A— E, 50. 2 St. Von der Formenlehre wurde nach Schmidt repetirt die Formenlehre der Nomina. 2 St. Dr. Steite.
Griechisch: Die Formenlehre bis zu den Verbis contractis nach Buttmann's Schulgram- matik§. 1— 103 in Verbindung mit schriftlichen und mündlichen Uebungen im Uebersetzen aus dem Deutschen ins Griechische nach Halm's Anleitung. Alle 14 Tage ein den Rang bestimmendes Exercitium scholasticum. Uebersetzung und Analyse der entsprechenden Stücke aus dem Elementarbuche von Jacohs. 6 St. Prof. Hechtel.
Deutsch: Sprachliche und sachliche Durchnahme von Lesestücken aus dem Lesebuch
(Colshorn-Gödeke II); leichte Aufsätze; Dictate über Orthographie und Inter- punction; Memoriren von Gedichten und prosaischen Stücken, meist aus dem Lesebuch. Repetition der Satzlehre. 2 St. Dr. Baumann.
Französisch: Ploete Schulgrammatik pag. 103— 144 mit Uebersetzung aller Aufgaben. Alle Vocabeln wurden auswendig gelernt. Lüdecking(Th. I) pag. 69— 101. 3 St. Prof. Ernst.
Geschichte: Morgenländische Geschichte nach Bech's Lehrbuch§. 1— 22; Beschreibung des Schauplatzes der hellenischen Geschichte, Griechische Heldensage; Geschichte der hellenischen Welt bis zur Stiftung der alexandrinischen Reiche; nach Beck §. 22— 35. 2 St. Prof. Creizenach.
Für die katholischen Schüler(mit Ober-Quarta und Tertia vereinigt): Geschichte des Alterthums. 3 St. Prof. Janssen.
Geographie(mit Ober-Quarta vereinigt): nach von Roon's Leitfaden topographisch-phy-


