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Fünfte Klaſſe.
Klassenführer: Herr Dr. Vogel.
Prüfung: Mittwoch den 21. April, Nachmittags von 3— 6 Uhr.
I. Religionslehre(2 Stunden wöchentlich).
II.
III.
IV.
1) Katholische bei Herrn Euler.
Nach dem Diözesankatechismus: die Lehre von den Geboten Gottes und der Kirche, von den heil. Sakramenten und von der christlichen Gerechtigkeit.
2) Evangelische bei Herrn Pfarrer NNonweiler. Sieh VI. Klasse.
3) Israelitische bei Herrn Rabbiner Dr. Cahn. Sieh VI. Klasse.
Lateinische Sprache(8 St.) bei dem Klassenführer.
1) Grammatik nach Zumpt’s grösserem Lehrbuche: Gebrauch der Tempora, des Infinitivs und der Participien, Gerund. und Supin. bis zur Synt. orn.; Wiederholung der Lehre vom Indicativ, Conjunctiv und Imperativ(§ᷣ§. 517— 587). Aus der Metrik das daktylische Versmass.
2) Lektüre: Nachdem das Nöthige über Leben und Schriſten bemerkt worden, wurden gelesen: Caesar. Bell. gall. lib. I. und II.; Ovid. Trist. lib. I., III. und lib. IV. Eleg. 10. Mehrere Elegien wurden memorirt.
3) Schriftliche Aufgaben(2 wöchentlich) und Compositionen(1—2 monatlich).
Griechische Sprache(4 St.) bei demselben.
1) Grammatik nach Buttmann: die Verba contracta, die auf u⁴l und alle unregelmässigen (§ᷣ§. 105— 109; 114); die Partikeln(§§. 115— 117); die Accente(§§. S— 14). Wieder- holung dessen, was im vorigen Jahre vom Verbum durchgenommen worden(§§. 82— 104).
2) Lektüre: Aus dem Elementarbuche von Jakobs die Beispiele über die genannten Verben (Nro. IX— XII); der Argonautenzug und die gemischten Fabeln(mythologische Er- zählungen, Nro. VI und VII); sämmtliche mythologische Gespräche.
Deutsche Sprache(3 St.) bei demselben.
1) Grammatik nach Hoffmann: der mehrfache Satz; die gemeinsamen Erscheinungen des einfachen und mehrfachen Satzes; die Lehre von der Zeichensetzung(§S. 182— 220). Wiederholung der Vorbemerkungen zur Syntax und des einſachen Satzes(§ S. 152—181).
2) Uebungen im Lesen und Deklamiren.
3) Schriftliche Ausarbeitungen(2 monatlich).
Französische Sprache(3 St.) bei Herrn Dr. Albrecht.
1) Wiederholung der Syntax und Einübung derselben durch schriftliche Uebersetzungen aus dem Französischen in das Deutsche und umgekehrt, nach eignem Lehrbuche.
2) Aus Lüdeking's Lesebuch die ersten 71 Erzählungen übersetzt und memorirt.


