Aufsatz 
Untersuchungen über molekularphysikalische Eigenschaften wässeriger Salzlösungen und ihrer Gemische
Entstehung
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deſſen ihm auf Grund ſeiner Abhandlung:Die Platoniſche Ideenlehre bei den Sokratikern und Ariſtoteles von der Göttinger Univerſität die Doctorwürde verliehen wurde. Nach Abhaltung des Probejahres blieb er an dieſer Anſtalt, zunächſt ein Jahr als wiſſenſchaftlicher Hilfslehrer, dann als außerordentlicher Lehrer, bis ihm 1879 die Ständigkeit ertheilt wurde.

Robert Steinhard, geb. am 25. October 1849 in Hildburghauſen, beſuchte 1859 1868 das Gymnaſium ſeiner Vaterſtadt und ſtudirte von 18681872 an den Univerſitäten Leipzig und Berlin Philologie. Im November 1873 abſolvirte er das Examen pro facultate docendi bei der Königlichen wiſſenſchaftlichen Prüfungscommiſſion zu Halle und wurde im October 1875 in Gießen zum Doctor der Philoſophie promovirt. Nachdem er das Staatsexamen beſtanden hatte, wurde er an die Realſchule der israelitiſchen Gemeinde zu Frankfurt a. M., an welcher Anſtalt er ſchon früher aushilfsweiſe thätig geweſen war, zur Ableiſtung des vorſchriftsmäßigen Probejahres überwieſen und wurde im Jahre 1874 als außerordentlicher, im Jahre 1880 als ordentlicher Lehrer dieſer Schule angeſtellt.

Salomon Heinemann, geb. am 21. Mai 1847 zu Obergrombach im Großh. Baden, erhielt den erſten Unterricht in der Schule ſeines Vaters, beſuchte die höhere Bügerſchule zu Bretten und das Gymnaſium in Bruchſal, trat 1864 in das Seminar zu Karlsruhe und beſtand daſelbſt 1867 das Lehrerexamen, war bis 1869 Lehrer der israelit. Schule zu Liedolsheim(Baden) und dann an einem Knabeninſtitnt zu Frankfurt. An der Realſchule der israelitiſchen Gemeinde wurde er 1875 provi⸗ ſoriſch und 1880 definitiv als Elementarlehrer angeſtellt.

Das Lehrer⸗Collegium beſteht gegenwärtig außer dem Director nach der Anciennetät aus den Herren: Dr. Zirndorfer, Dr. Lehmann, Teblée, Louis Müller, Schönhof, Blum, Schlimbach, Dr. Neubürger, Dr. Röder, Kunkel, Stix, Dr. Epſtein, Wertheim, Herz, Dr. Brüll, Dr. Stern, Dr. Steinhard, Heinemann, Dr. Mannheimer, Frank, Dr. Philippſon, Schulz, Dr. Ferwer, Scherer, Bornſtein, Georg

Nüller, Dr. Kracauer, Kauffmann, cand. prob. Dr. Otto Meyer und den Damen: Wolter, Beer, Stern, Schierholz, Meier, Fiſcher.

Der Geſundheitszuſtand des Lehrer⸗Collegiums war bis Neujahr im Allgemeiuen günſtig, von da an traten durch Krankheit mannigfache Störungen ein. Es fehlten wegen Krankheit: Frau Wolter vom 13. Januar bis 5. Februar; die Herren: Georg Müller vom 15. Januar bis 3. Februar; Dr. Lehmann vom 23. Januar bis 20. Februar; Wertheim vom 1. Februar bis 4. März; Dr. Röder erkrankte Anfangs Februar, nahm in der zweiten Hälfte des Februar ſeinen Unterricht wieder auf, mußte aber ſchon nach einer Woche auf ärztliche Anordnung bis zum Schluß des Schuljahres wieder beurlaubt werden. Die Vertretung des Collegen Wertheim konnte dem cand. prob. Dr. Meyer übertragen werden, bereitwillig leiſteten die übrigen Collegen, ſoweit Zeit und Kräfte reichten, Aushilfe, es mußte aber auch anderweitige Hilfe beſchafft werden und wir ſind den Lehrerinnen Fräulein Emma Meier und Fräulein Frances Cahn für den Vertretungsunterricht, den ſie in der Mädchen⸗ ſchule übernommen haben, zu Dank verpflichtet.

Die Geſammtfrequenz der Schule betrug in dieſem Schuljahre 880 Zöglinge, gegen 871 im vorigen Jahre. Davon kamen auf die Vor⸗ und Realſchule: 503, gegen 502 im vorigen Jahre, auf die Mädchenſchule 377, gegen 369 im vorigen Jahre. Die Frequenz der einzelnen Klaſſen war folgende: