Aufsatz 
Untersuchungen über molekularphysikalische Eigenschaften wässeriger Salzlösungen und ihrer Gemische
Entstehung
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Von Capriofoliaceen, den Geisblatt-Gewächsen, haben wir auf der Ostseite

Symphoricarpus racemosus Michx, die gemeine Schneebeere.

Die gemeine Schneebeere ist ein buschiger Zierstrauch aus Nordamerika, den wir allent- halben in den Anlagen und Garten gewahren. Die Blätter sind kurzgestielt und elliptisch. Die Blüten erscheinen im Juli, August, und bilden endständige Trauben. Die Blumenkrone ist glockenförmig, fleischroth gefärbt und innen wollig behaart. Die weissen, grossen und runden Beeren, oft in Knäueln beisammen, hängen noch im Winter an den Zweigen.

Zu den Capriofoliaceen gehört ferner:.

18. Sambucus nigra L., der schwarze Hollunder.

Derselbe gestaltet die ganze Nordseite zu einer zusammenhängenden Gruppe, indem er dort in seiner reichen Vertretung die Räume zwischen den einzelnen Bäumen und Sträuchern füllt. An den unpaarig gefiederten, gesägten Blättern, den weissen, stark duftenden, flachen Trug- dolden, wie an den schwarzen Becren ist der schwarze Hollunder leicht zu erkennen, Selbst im laublosen Zustande wissen ihn die Knaben an den Rindenhöckerchen herauszufinden, um sich aus den Stämmchen, nach Entfernung des weissen Markcylinders, Spritz- und Knallbüchsen zu verfertigen.

19. Cornus mas L., gelber Hornstrauch.

Er steht auf der Nordseite, östlich vom innern Wege und wird auch mit den Namen Hartriegel, Kornelkirsche, Dürlitze bezeichnet. Hier hört man meistens die Namen Hornstrauch und Hartriegel. Sie beziehen sich auf das sehr harte Holz, welches, wie das des rothen Hornstrauchs, von Drechslern sehr gesucht wird. Die Stocklohden geben die bekannten Ziegenhainer. ¹

Der gelbe Hornstrauch bildet, wie bei unseren Exemplaren, in der Regel einen sperrig-ästigen Busch, blüht frühe, schon lange vor dem Laubausbruche. Die Blüten sind gelb und stehen in Dolden, die mit einer Hülle versehen sind. Der Kelch ist klein, mit dem Frucht- knoten verwachsen, vierzähnig, bleibend. Die vierblättrigen Blumenblätter sind am Kelche eingefügt. An der Basis der vier Staubgefässe, nach Innen, befindet sich ein drüsiger Ring. Der Fruchtknoten ist unterständig, zweifächerig und wird im September zu einer rothen Stein- beere. Die Blätter sind gegenständig, elliptisch, vorn zugespitzt, fiedernervig. C. mas wird meistens cultivirt und findet sich nur zuweilen verwildert. Im botanischen Garten steht ein 8 Meter hoher Baum, dessen Stamm in Brusthöhe einen Durchmesser von einem drittel Meter hat. An demselben ist das Blechschildchen, welches als Etiquette dient, von der Rinde theil- weise überwachsen. Der rothe Hornstrauch, C. sanguinea L., mit schwarzen Beeren, ist gemein in unsern Wäldern.

Der Hornstrauch gehört in die Familie der epheuartigen Pflanzen, Hederaceen, und ist demzufolge nahe verwandt mit jener grossen Familie der Doldenpflanzen, Umbelliferen, welche oft allein den Character unserer Wiesen bestimmen.

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¹ Ziegenhain, ein Dorf bei Jena, woselbst diese Stöcke zuerst für die Jenenser Studenten verfertigt wurden.