die einen großen Teil ihrer Ausbildung ihnen zu verdanken haben. Möge es unſren„Jubilaren“ und„Jubilarinnen“ vergönnt ſein, auf dem ihnen lieb gewordenen Arbeitsfelde auch fernerhin mit der gleichen Rüſtigkeit und dem gleichen Erfolge wie ſeither noch recht lange tätig zu ſein! Der Dank der Schule für alles, was ſie ihr bisher geweſen ſind, wird ſie auch bei ihrer weiteren Wirkſamkeit begleiten und ihnen das gewiß befriedigende Bewußtſein verleihen, daß ihre 25 jährige Arbeit im Dienſte der weiblichen Jugend unſrer Vaterſtadt nicht vergeblich geweſen iſt.
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Als vorſtehende Zeilen niedergeſchrieben wurden, dachte wohl kaum jemand daran, daß die Völker Europas ſich ſo bald ſchon im männermordenden Kriege gegenſeitig zerfleiſchen ſollten. Die allgemeine Mobilmachung ging auch an unſerem Lehrkörper nicht ſpurlos vorüber. Es folgten dem Rufe zur Fahne die Herren:
1) Prof. Dr. Ledroit, 4) Oberlehrer Peterſohn,
2) Prof. Dr. Waags, 5) Oberlehrer Obermann,
3) Oberlehrer Rupp, 6) Lehramtsaſſeſſor Dr. Schier. Außerdem wurde auf Antrag des Roten Kreuzes Fräulein Waltzinger von Großh. Miniſterium für die Dauer des Krieges zum Zwecke der Krankenpflege beurlaubt.
Trotz des vorübergehenden Ausſcheidens der Genannten aus dem Schuldienſte erlitt der Anterricht doch verhältnismäßig nur geringe Störungen. Als Erſatz wurden uns von Großh. Miniſterium die Lehramtsaſſeſſoren Dr. Ritter und Zerbes ſowie der Lehramtsreferendar Dr. Schwahn zugewieſen; Frl. Köhm trat an die Stelle von Fräulein Waltzinger, und der vor kurzem erſt in den Ruheſtand verſetzte Oberlehrer Prof. Dr. Auguſt Nies hatte die Güte, in den Klaſſen SI, Ib und Ila einen Teil des naturwiſſenſchaſtlichen Anterrichts unentgeltlich zu übernehmen.
Mögen doch bald wieder friedliche Zeiten in unſrem ſchwer geprüften Vaterlande Einkehr halten, den ins Feld gerückten Mitgliedern unſres Lehr⸗ körpers aber möge eine glückliche Heimkehr und baldige Wiederaufnahme ihrer Berufstätigkeit beſchieden ſein!
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