Aufsatz 
Geschichte der Mainzer Höheren Mädchenschule während der ersten 25 Jahre ihres Bestehens . 1889-1914
Entstehung
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in ſeinen Sitzungen vom 25. und 30. Juli, 2., 10., 16. und 30. Auguſt beſchäftigte. Zu beſetzen waren 2 Stellen mit einem akademiſch und ebenſoviele mit einem ſeminariſtiſch gebildeten Lehrer, außerdem 4 Lehrerinnenſtellen; dazu ſollten noch 2 Schulverwalterinnen, 1 Handarbeitslehrerin, 1 Turn⸗ und Hilfslehrerin kommen. Beworben hatten ſich 69 akademiſch gebildete Lehrer, darunter 16 mit Lehrbefähigung in den neueren Sprachen, 33 mit Lehrbe⸗ fähigung in Mathematik und Naturwiſſenſchaft; ferner 81 ſeminariſtiſch gebil⸗ dete Lehrer und 113 Lehrerinnen. Kuratorium und Miniſterium traten nunmehr bezüglich der Auswahl aus den eingelaufenen Meldungen und der endgültigen Entſcheidung mit einander in Unterhandlung. Letztere fiel am 30. Auguſt, an dem das Kuratorium aus der Liſte der von Großh. Miniſterium vorge⸗ ſchlagenen Lehrkräfte die nachfolgenden der oberſten Schulbehörde zur An⸗ ſtellung zu empfehlen beſchloß:

Akademiſch 1. Bernhard Lade(Neuſprachler) gebildete Lehrer:.Dr. Joh. Ledroit(Mathematiker u. Naturwiſſenſchaftler) Seminariſtiſch. Johannes Kempf

gebildete Lehrer:. Wilhelm Müller

.Katharina Gülcher .Nina Klein .Adele Binder 8. Anne Marie Nauheimer

Als Handarbeitslehrerin wurde Frau Gertrud Mayr, Witwe, als Turn⸗ und Hilfslehrerin Eugenie Kratt gewählt; Melanie Heſſel und Bertha Bernhard wurden als Schulverwalterinnen angeſtellt. Der geſamte Religionsunterricht, wenigſtens der mittleren und oberen Klaſſen, ſollte im Nebenamt erteilt werden.) Mit Genehmigung ihrer vorgeſetzten geiſtlichen Behörden wurde er dem Pfarrer Frohnhäuſer, dem Kaplan Otto und dem Rabbiner Dr. Saalfeld übertragen. Den Zeichenunterricht in den Oberklaſſen übernahm Direktor Kübel, Leiter der Mainzer Kunſtgewerbeſchule; im übrigen teilten ſich ordentliche Lehrer und Lehrerinnen der Anſtalt in dieſes Fach.

Noch vor Eröffnung der Schule ſtellte es ſich heraus, daß die vorgeſehene Zahl von Lehrkräften nicht genügte, weshalb nach längeren Verhandlungen

*) Vergl. S. 8, oben. 14

Lehrerinnen:

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