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vom Realgymnaſium benutzt wird, ziert ſein von Freunden und Verehrern 1865 geſtiftetes Hlbild. Turnlehrer, Turner und Turn⸗ freunde ſetzten ihm 1872 auf ſeitem Grabe auf dem hieſigen Fried⸗ hof ein Denkmal.
Parcusſtraße(1891): Dr. Auguſt Parcus,*§ 1819 Mainz, † 1875 D, ſeit 1846 in Dienſten der damaligen Heſſiſchen Lud⸗ wigsbahn, 1852 ihr Direktor, ſeit 1867 Vorſitzender des Verwal⸗ tungsrates dieſes großen Unternehmens, nachdem er 1856 Di⸗ rektor der Bank für Handel und Induſtrie geworden war. Die Straße genannt„zu Ehren des um das dortige Bauquartier ſehr verdienten“ Mannes.
Wendelſtadtſtraße(1872): Geh. Kommerzienrat Theo⸗ dor Wendelſtadt,* 1820 Hannover, † 1881 Pau, war ſeit Grün⸗ dung der Bank für Handel und Induſtrie im Jahre 1853 deren Direktor bis 1880. Mit ſeiner Gattin Albertine ſtiftete er am Eingang des Waldes an der Roßdörfer Straße die Wendelſtadt⸗ bank, wo heute ein Tempel zur Ruhe einladet. In der Straße wohnte W.
Rabenauſtraße(1918): Karl von Rabenau,* 1845 Eſſen, † 1908 Mainz, Präſident der Eiſenbahndirektion Mainz von 1903— 1908; in Anerkennung ſeiner Verdienſte um die Pla⸗ nung und Ausführung der Bauten des neuen Bahnhofs wurde die Straße benannt.
Michgelisſtraße(1918): Dr. Georg Michaelis,* 1855 Charlottenburg, † 1912 Mainz, Präſident der Eiſenbahndirek⸗ tion Mainz von 1908— 1912,„wegen ſeiner Verdienſte um den Neubau des Hauptbahnhofs“ die Straße benannt.
Mettegangweg(1920): Regierungs⸗ und Baurat Fried⸗ rich Mettegang,* 1854 Frankfurt a. M., † 1913 Mainz, war Mitglied der Eiſenbahndirektion Mainz von 1908—1913. Er war hervorragend tätig„als Architekt und Bauleiter bei der Pla⸗ nung und Ausführung der Bauten des hieſigen Hauptbahnhofs und der in Verbindung damit entſtandenen Eiſenbahnhochbauten“.
Moſerſtraße(1899): Friedrich Karl von Moſer,* 1723 Stuttgart, † 1798 Ludwigsburg, 1754— 1764 in heſſiſchen Dien⸗ ſten, 1772 Präſident ſämtlicher Landeskollegien und Kanzler bis 1780, bedeutender Staatsmann, Freund Goethes. Er war Be⸗ ſitzer des ſpäteren Prinz⸗Emils⸗Gartens, den er„aus der Heide hervorgezaubert“. Das ſtattliche Haus Alexanderſtraße 8 war ſein Eigentum.
Bismarckſtraße: Otto von Bismarck, 1815—1898, bis 1890 Neichskanzler, war in den Jahren 1851—1859, wo er Bun⸗ destagsgeſandter in Frankfurt war, wiederholt in amtlicher Eigen⸗ ſchaft oder zu Hoffeſtlichkeiten in D und wohnte da mehrmals im Hauſe Kaſinoſtraße 2, 1890 Ehrenbürger von D, wurde 1892 in Kiſſingen auf der Huldigungsfahrt auch von vielen Darmſtädtern beſucht, an ſeinem 80. Geburtstag 1895 Ehrenmitglied mehrerer Vereine, und die Promenadeſtraße(ſo ſeit 1859) erhielt den


