Aufsatz 
Die Idealisierung der Naturvölker des Nordens in der griechischen und römischen Literatur
Entstehung
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Ausserdem wurde der Unterricht im Zeichnen während des Sommers und Winters durch alle Classen(von Sexta bis Quarta incl. obligatorisch) in 10 Stunden von Herrn Hoeffler, im Singen in 6 Stunden in den unteren und den mittleren Classen von Herrn Mauss, im Schreiben in den beiden unteren Classen in 6 Stunden von Herrn Gräf ertheilt. Die Combinationen der Mittelclassen im Zeichen- und Singunterricht mussten wegen der grossen Frequenz derselben aufgegeben werden, so dass die beiden Tertien nur je eine Zeichenstunde(Statt 2), Untertertia und Quarta nur je eine Singstunde(statt 2) wöchentlich erhielten.

Das Turnen wurde in 14 wöchentlichen Stunden von Herrn Turuinspector Danneberg geleitet. In den unteren und mittleren Classen fanden die Frei- und Ordnungsübungen mit den Geräthübungen gleiche Berücksichtigung, während in den oberen Classen die ersteren mehr zurücktraten und meistens in Verbindung mit Hantel- und Stabübungen betrieben wurden. In der Prima trat nebenbei auch das Stossfechten auf. Turnspiele wurden in allen Classen vorgenommen.

Am 5. Juni machten sämmtliche Schüler des Gymnasiums nach verschiedenen Gegenden grössere Ausflüge in Begleitung von Lehrern: I. nach Münster am Stein, II.a nach Einsiedeln, II. b nach Weinheim und Heppenheim, III. a nach Lindenfels, III.b und IV. nach dem Rossert, V. und VI. nach dem Frankfurter Walqd.

Zahl der Schüler des Gymnasiums: I. II. III III.b IV. v. VI. Summa.

Von Ostern bis Herbst 1874.. 27 36 V 37 V 41 V 47 V 35 V 36 V 259 Von Herbst 1874 bis Ostern 1875 28 V 36 V 39 V 43 V 49 V 39 V 37 V 271

Das Sommersemester beginnt Montag den 5. April mit der Aufnahmeprüfung der neueintretenden Schüler. Die vierwöchentlichen Sommerferien nehmen Montag den 5. Juli ihren Anfang.