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1 éOvres, A2Ad Maooανεται(I 216). Von dem westlichen Nachbarvolke der Skythen ber den Agathyrsen, berichtet Herodot vollständige Weibergemeinschaft, und zwar mit mn idealisirenden Zusatze ivα zaαoρννννoε τe Aαeνλκνꝛ σ νκηα biænot 6 e de re S6νρ uifre 2,Set Toeνru, s dAA⁵ννιαοςα(V 104).
Wuhrend nun Herodot(III 106, 116) die fernsten Länder gerade die edelsten Er- 3 zeugnisse hervorbringen, auch sie in den Aethiopiern die besten Menschen enthalten lässt, verfüllt er also, was die Skythen betrifft, der Lust das Ferne zu idealisiren nur in sehr geringem Grade. Ein neues Element bringt er aber hinzu durch die Beschreibung des 1 hrakisch-Getischen Volksstammes(IV 93 ff. V 3 ff.). Dieser ist zwar mit den Kythen durchaus nicht verwandt, von den Hellenen aus betrachtet aber sind beide Völker
des Nordens und wurden schon dadurch in ungenauer Weise öfter als einander zugehörig angesehen, eine Meinung, die sich dadurch leicht verstärken musste, dass beide nicht wenige itten und Züge gemeinsam hatten: sie waren 6 6⁴6ορσοε τε α εεμιςσσot(Thuk. II 96). Beide, Skythen und Thraker, sind leidenschaftlich(rô Svuoerdé tadelt Platon an ihnen
Rep. IV 435 e), beide trunksüchtig(Plat. u. a. ö.); beide leben von Milch und Käse (daher die Geten alerora: Colum. VII 2, 2); beide trinken aus den Schädeln erschlagener Feinde, Skythen(Her. IV 65 u. a.) und Thraker(Flor. I. 39. Ammian. xXVII 4, 4); es tätowiren sich die Thraker(Her. V 6 u. a.) sowohl wie die Agathyrsen (Verg. Aen. IV 146. Mela II 10), Sarmaten(Plin. XXII 2) und Gelonen(Verg. G. II 115); das Selbstverwunden erwäühnen bei den Thrakern Ammian. XXVII 4, 9, bei den Skythen Her. IV 70, Mela II 12; andere auch bei den Medern und Lydern. Insbesondere aber ist bei beiden der Krieg die ehrenvollste Beschäftigung, bei den Thrakern(Her V 6)
und den Skythen(ib. II 167 u. ö.); vgl. noch Ukert S. 304. Bei diesen und anderen Kehnlichkeiten ist's auch nicht zu verwundern, wenn manche Stämme bald als thrakische,
bald alsskythische angeführt werden, z. B. die Amazonen(sind thrakischen Stammes nach Arktinos und Verg. Aen. XI 659, skythisch nach den Meisten), Abier(skythisch z. B. nach Eustathios, thrakisch nach Steph. Byz. s. v.), Trauser(thrakisch: Her. V 3; skythisch: Hesych. u. Suid.). Die römischen Dichter brauchen stets beide Stammesnamen ganz iden-
tisch aur Bezeichnung des kalten Nordens oder kriegerischer Wildheit.
Nun aeichnete sich der thrakische Stamm zugleich durch ein starkes Hervortreten des religiösen Glaubens und des Cultus aus. Die Ilias, die sie meist als rossekundige Kriegerschaaren nennt, erwühnt doch auch des thrakischen Sängers Thamyris(B 595); diesem reihten sich in der griechischen Sage andre kunstbegabte, ja heilige Volksgenossen an, wie Eumolpos und Orpheus, die priesterlichen Sünger und Gründer heiliger Weihen, welche die späteren Griechen aus demselben thrakischen Volke entstammt glaubten. Die Prümmigkeit der Thraker, besonders der Geten beschreibt Herodot IV 93 ff. Sie halten ihre Seelen für unsterblich; der Verstorbene wandert ⁴αο Z⁴.μοραν Ʒσἀονðα, wobei ein
8 ug von einer dem Alterthum im ganzen fremden Schroffheit berichtet wird: 056α νοωνσ
Sehn voigovres elvα i uν ον οσρφετεv. Uebrigens lobt er sie auch als Oontaoν 80 νες


