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findet. Derſelbe iſt enthalten in folgender Beſtimmung: et ideo om- nem cuiuslibet ecclesiae sacerdotem in praefato monasterio ditionem quamlibet habere hac auctoritate(vel auctoritatem andere Lesart) praeter sedem apostolicam prohibemus, ita ut, nisi ab abbate monasterii fuit invitatus, nec missarum ibidem solemnitatem quispiam praesumat(omnimodo) celebrare ut profecto iuxta id quod subjecti apostolicis privilegiis consistunt, inconcusse locus dotatus permaneat.
Constituentes per huius decreti nostri paginam atque inter- dicentes omnibus omnino cuiuslibet ecclesiae praesulibus vel cuiuscunque dignitatis potestate praeditis sub anathematis in- terpositione, qui huius praesumpserit constituti a nobis praefato monasterio indulti quolibet modo existere temerator.... So die Faſſung des liber diurnus; vergleicht man dies mit dem Texte der Bulle des Pabſtes Zacharias, die Stelle von locis bis perfruatur vorerſt bei Seite gelaſſen, ſo ergibt ſich, daß die in dem letzten Abſatze enthaltene Differenz der Art iſt, daß ſie den materiellen In⸗ halt der Urkunde gar nicht berührt und auch nach Maßgabe der Formelſammlung, in den beiden codices, von denen der eine ab⸗ bricht, der andere ꝛc. angibt, die Andeutung vorhanden iſt, daß die⸗ ſer Schlußſatz nach den individuellen Verhältniſſen länger oder kürzer ſein konnte. Der übereinſtimmende Inhalt der Privilegien liegt ſonach darin, daß das Kloſter Fulda der Jurisdiction jeder anderen geiſtlichen Autorität entzogen und aus⸗ ſchließlich der Jurisdiction des päbſtlichen Stuhles unterſtellt war.
Da ſämmtliche Urkunden, die hier in Betracht kommen, der gleichen Formel, um dieſen Rechtsinhalt auszudrücken, ſich bedienen, alſo gerade darin das Gemeinſame haben, ſo müſſen vorzugsweiſe die mannigfach abweichenden Beſtimmungen und Zuſätze, die, wenn ſie auch von untergeordneter Bedeutung ſind, dennoch zur Gruppie⸗ rung der Privilegien den Eintheilungsgrund darbieten. Der Zuſatz, locis et rebus tam eis quas moderno tempore tenet vel possidet quam quae futuris temporibus in jure ipsius monasterii divina pietas voluerit augere ex donis et oblationibus decimisque fide- lium absque ullius persone contradictione firmitate perpetua perfruatur, kann hier ebenfalls nicht als Eintheilungsgrund in Be⸗ tracht kommen, da er ſämmtlichen Copien gemeinſam iſt. Die Pri⸗ vilegienformel des liber diurnus enthält denſelben nicht; über⸗ haupt hat die ganze Faſſung dieſer Stelle große Aehnlichkeit mit den in gleichen Ausdrücken abgefaßten königlichen Veſisbeſtätigungen und


