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tabellen. Wechſelarbitragen zur Deckung einer Schuld oder zur Einziehung einer Forderung; ferner zum Einkauf oder zum Verkauf einer beſtimmten Wechſelſorte. Arbitragen über Barrengold und fremde Goldſorten.
7. Handels⸗ und Wechſelrecht. 2 St. Die wichtigſten Beſtimmungen über Handelsge⸗ ſchäfte nach Buch IV, Titel 1 des Handelsgeſetzbuches; die rechtliche Stellung der Agenten, ferner die Natur und Wirkungen des kaufm. Kontokorrentverhältniſſes nach den Entſcheidungen des R. O. H. G.
8. Handelslehre und Buchführung. 2 St. Das Maßweſen; die Hauptgeldſyſteme; Waarenhandel; Groß⸗ und Kleinhandel; Eigen⸗ und Auftragshandel; Arten der Käufe; Bedingungen, Uebergabe, Empfangnahme, Ausgleichung.— Doppelte Buchführung an einem fingirten Geſchäftsgange.
9. Schönſchreiben. 1 St. Uebung nach Vorlagen in deutſcher, lateiniſcher und Rundſchrift.
Ausländerklaſſe.
(Für ausländiſche Schüler, welche des Deutſchen noch nicht hinreichend mächtig ſind, um dem Unter⸗ richte in den Handelsabtheilungen der Oberſecunda und Prima zu folgen.)
Ordinarius: Dietz.
1. Deutſch. 10 St.— 6 St. Grammatik nach Gurke, der„Grammaire allemande“ von Schneider und der„German Conversation Grammar“ von Otto. I. Abt.: Elemente der Wort⸗ und Satzlehre mit mündlichen und ſchriftlichen Uebungen. Leſe⸗, Schreib⸗ und Sprechübungen. II. Abt.: Wiederholung und Erweiterung des vorherigen Penſums, Wortbildung und Interpunktion. Analyſe. Die wichtigſten ſtyliſtiſchen Regeln. Metriſche Vorbegriffe.— 4 St. Leſen, Sprech⸗ und Schreib⸗ übungen, Literatur. I. Abt.: Leſen von Stücken aus der Sammlung von Gödeke u. Colshorn, orthographiſche Uebungen; wöchentlich zwei Extemporalien. Memorieren und Vortrag poetiſcher und proſaiſcher Muſterſtücke. Uebungen im freien Vortrag. Kleinere Aufſätze. II. Abt.: Allgemeine Ueber⸗ ſicht über die hervorragendſten Erſcheinungen der klaſſiſchen deutſchen Literatur. Geleſen eine Reihe von Gedichten Göthe's, Schiller's u. A., auch größtenteils memoriert. Freie Vorträge. Aufſätze nach Dispoſition. Handelskorreſpondenz.
2. Franzöſiſch. 6 St. Grammatik nach Plötz und der„French Conversation Grammar“ von Otto. I. Abt.: Elementarkurſus, Einübung der verbes réguliers und verbes irréguliers. Analyse grammaticale, wöchentlich zwei Exercitien und ein Extemporale. Lektüre aus Kreyſſig,„Trois siècles“. Memorieren von Gedichten. Konverſation. II. Abt.: Wiederholung des vorherigen Penſums nach der Schulgrammatik von Plötz III. Abſchnitt Lekt. 24 bis zum VII. Abſchnitt Lekt. 58. Die Uebungs⸗ ſtücke wurden ſchriftlich überſetzt. Wöchentlich ein Extemporale und ein Diktat. Handelskorreſpondenz. Lektüre aus Kreyſſig,„Trois siècles“, Stücke von Racine, Lafontaine, Boſſuet, Voltaire, Florian, Volney, Chateaubriand, Béranger, E. Quinet, V. Hugo. Memorieren von Gedichten. Konverſation.
3. Engliſch. 6 St. Grammatik nach Sonnenburg und der„English Conversation Grammar“ von Otto. I. Abt.: Formenlehre bis Lekt. 22 einſchließlich. Wöchentlich zwei Exercitien und ein Extemporale. Lektüre aus dem engliſchen Leſebuch von Schneider. Memorieren von Gedichten. Kon⸗ verſation. II. Abt.: Wiederholung der ganzen Formenlehre. Syntax, Lekt. 23 bis zur Vollendung der Grammatik. Die Uebungsſtücke wurden ſchriftlich überſetzt. Extemporalien aus dem Deutſchen und Franzöſiſchen in's Engliſche mit ſpezieller Berückſichtigung der Präpoſitionen und des Verbums. Lektüre aus dem Leſebuch von Schneider. Memorieren von Gedichten. Handelskorreſpondenz. Kon⸗ verſation.


