Aufsatz 
Umgestaltungen im Handel
Entstehung
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Risdorf und Frau M. 100. April 29, von Herrn August Goldschmidt M. 100. Mai 1. von Herrn Sally Bonn M. 30. Mai 13. von Frau Jeanette Ochs zum Andenken an ihren sel. Gatten Herrn Albert Ochs M. 50. Mai 15. von den Kindern des sel. Herrn Enoch Aron und Frau Rosette Schwarzschild geb. Ochs M. 50. Mai 29. von Herrn Benedict Moritz Goldse hmi dt M. 200. September 4. von Frau Agathe St. Goar geb. Model am Todestage ihres Sohnes Paul M. 30. Spt. 4. von Herrn Georg Speyer M. 100. Oktober 24. von Herrn S. Moser und Leop. H. Kaufmann anlässl. der Verheiratung ihrer Kinder Lily und Max M. 50. November 26. von Herrn August Goldschmidt M. 50. 1902. Jauuar 12. von Herrn Charles Risdorf und Frau am Todestage ihres Sohnes Maximilian M. 50. Febr. 7. von den Hinterbliebenen zum Andenken an die Sel. Frau Regine Weiller durch Herrn Dr. Karl Sulzbach M. 200. Febr. 16. von Frau Hermann St. Goar geb. Model am Todestage ihres Gatten M. 25.

2. Die B. H. Goldschmidt'sche Stipendien-Stiftung; sie hat den milden Zweck der Unterstützung befähigter und würdiger junger Leute jüdischer Religion zur Vorbereitung und Ausbildung für einen wissenschaftlichen, technischen oder sonstigen Lebensberuf, für welchen der Besuch einer Universität, eines Sewinars oder einer tech- nischen oder landwirtschaftlichen Lehranstalt erforderlich ist. Die Stiftung hatte im Studien- jahr 1901/1902 40 Stipendiaten; von diesen studierten 4 Jurisprudenz, 5 Medizin, 7 Theo- logie, 6 Philologie, 1 Chemie, 4 technische Wissenschaften, 2 waren Schüler hiesiger höherer Lehranstalten. Von 11 Seminaristen, die durch die Stiftung unterstützt wurden, besuchten 2 das Seminar zu Alzey, l das Seminar zu Karlsruhe, 1 das Seminar zu Ess- lingen, 2 die Lehrerbildungsanstalt zu Cassel, 2 die zu Hannover, 2 die zu Köln. 1 die Präparandenanstalt zu Höchberg. An Stipendien wurden verausgabt M. 11 600. Die Ver- waltung bestand in dem Studienjahr 1901/1902 aus den Herren: Geo rg Speyer (Vorsitzender), Geh. Regierungsrat Direktor Dr. Reinhardt(Stellvertretender Vorsitzender), Max B. H. Goldschmidt, Paul Rosenthal(Delegierter des Schulrats und Kassierer), Rechtsanwalt Dr. Blau(Delegierter des Gemeindevorstands), Dr. med. Max Walter(Dele- gierter des Gemeindeausschusses), Direktor Dr. Adler(Schriftführer).

VII. Mitteilungen an die Zöglinge und deren Eltern.

1. Zum Zwecke eines gedeihlichen Zusammenwirkens von Schule und Haus ist in dem Schulgebäude(erstes Stockwerk, Zimmer No. 13) ein Sprechzimmer eingerichtet worden, in dem jeder Lehrer b⸗. jede Lehrerin in einer Stunde wöchentlich anzutreffen ist. Das gedruckte Verzeichnis der Sprechstunden wird den Eltern zweimal jährlich, bei Beginn des Sommer- und Winterhalbjahrs, zugestellt. Die Eltern unserer Zöglinge werden ersucht, von dieser Einrichtung ausgiebigen Gebrauch zu machen; eine vorherige Anmeldung ist dringend erwünscht.

2. Am Freitag der ersten Schulwoche nach den Sommerferien, am letzten Freitag im Monat November und am ersten Freitag im Monat Februar haben die Zöglinge aller Klassen der Real- und höheren Mädchenschule den Pltern bez. Stellvertretern sämtliche Hefte zur Unterschrift vorzulegen. Jedesmal am Beginn der darauffolgenden Woche wird von den Ordinarien gelegentlich der Prüfung der Unterschriften eine eingehende Revision der Bücher und Hefte vorgenommen. Ungeeignete oder unsaubere Bücher und Hefte müssen sogleich durch neue ersetzt werden.