Aufsatz 
Biologische Exkursionen
Entstehung
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wicke. Die Art und Weiſe der Beſtäubung durch Vermittlung der hummeln. Sparriger Wuchs der ganzen pflanze.(Name!) Reduktion der Blattflächen. Die grünen 3weige als Uſſimila⸗ tions⸗ und Tranſpirationsorgane. Beziehungen zwiſchen der Aus⸗ bildung der Blätter und Zweige und dem Standort.

6. Der Traubenholunder(Sambucus racemosa).

Widerlicher Geruch der Blätter.(Schutzmittel gegen Cierfraß). Beſonderes Kennzeichen der Pflanze: Braunes Stengelmark.(Beim ſchwarzen holunder weißes Mark!)

7. Die Berberitze(Berberis vulgaris).

Standort: Rand des Kiefernhochwaldes(ſ. S. 123) und als Unter⸗ holz im Innern des Beſtandes.

Saurer Geſchmack der Blätter. Übergang der Blattſpreiten in Blattdornen.(Sauerdorn!). Die Blattdornen als Schutzmittel gegen Tierfraß ſowie als Ausdruck für die Reduktion der Blatt⸗ flächen zum 5wecke der herabſetzung der Tranſpiration. Blütenſtand. Bau der Einzelblüte. Eigenartiger Geruch der Blüten als Anlockungsmittel für die Inſekten.

Beobachtung becherartiger, gelblicher Näpfchen auf der Unterſeite der Blätter: Die Kcidiengeneration des Getreideroſtes(Puc- cinia graminis). Schilderung der Entwicklung des Getreideroſt⸗ pilzes und Vergleich mit der auf der 1. Exkurſion durchgenommenen Entwicklung des Erbſenroſtpilzes. Erinnerung an die mit der Berberitze verwandte Mahonie(ſ. S. 126).

8. Betrachtung von Rottannen, die man auf den ſteinigen hängen des Steinbruchs angepflanzt hatte. Die Bewurze⸗ lungsverhältniſſe der Rottanne im Vergleich zu denjenigen der Kiefer mit Rückſicht auf den Standort. Blick auf etwas ausge⸗ dehntere Beſtände von mittelhohen Rottannen außerhalb des Stein⸗ bruchs. Beſtätigung der bez. der Licht⸗ und Unterholzverhält⸗ niſſe auf der vorhergehenden Exkurſion gewonnenen Reſultate.

9. Betrachtung einer Edeltannenpflanzung auf einer Erdauf⸗ ſchüttung in der Nähe des Steinbruchs. Beſchaffenheit und Stel⸗ lung der Nadeln. Bedeutung der beiden Wachsſtreifen auf der Unterſeite der Nadeln für die Cranſpiration. Särbung der Borke.

10. Die Sal⸗ oder Palmweide(Salix caprea), mitten unter den Edeltannen.