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2. Beobachtungen an den Schwarzdornhecken, deren Stämmchen dem hopfen z. C. als Stütze dienen: Aufſuchen von Dornen, an denen ſich Blätter und Blüten befinden.— Unter⸗ ſchied zwiſchen Dorn und Stachel.— Der eigenartige Duft der überaus zahlreich vorhandenen und dicht gedrängt ſtehenden Blüten als Hnlockungsmittel für die Beſtäuber.— Seſtſtellung, daß ſowohl die Blätter als auch die Blüten beim Zerkauen einen Geſchmack nach bitteren Mandeln aufweiſen.— Erörterung über die Ur⸗ ſache des Kuftretens dieſer Geſchmacksempfindung: Spaltung des in den Blättern, Blüten und Samen von prunusarten enthaltenen Glykoſids Amygdalin durch Fermentwirkung in Crauben⸗ zucker, Blauſäure und Bittermandelöl.— Kufſtellung der chemiſchen Gleichung für dieſe Glykoſidſpaltung.— hinweis auf analoge Ver⸗ hältniſſe in der Weidenrinde(Salicin, Saligenin.)— Allge⸗ meines über Glykoſide und Fermente.
3. Beobachtungen an Radelhölzern.
a) Die gemeine Sandkiefer.
Erinnerung an das auf der vorigen Exkurſion über die Be⸗ ziehungen zwiſchen den Bewurzelungsverhältniſſen und dem Stand⸗ ort Mitgeteilte.— Betrachtung des Kiefernhochwaldes— es handelte ſich um einen 60 jährigen Beſtand— als Ganzes: Be⸗ nadelte, weit ausgreifende kiſte nur am Rande. Dölliges Fehlen mittlerer kiſte im Innern des Beſtandes. Vorhandenſein kleiner, lichter Rronen.— Die überaus große Lichtbedürftigkeit der Kiefer als Urſache für dieſes Verhalten.— Möglichkeit von Pflanzenwuchs unter den hohen Uiefern infolge der ausgiebigen Belichtung des Waldbodens.— Beobachtetes Unterholz: Pfaffen⸗ hütchen; Rreuzdorn; hartriegel; holunder; Liguſter; him⸗ beeren; Brombeeren; Ahorne; Linden; Buchen; Rot⸗ tannen.(Cetztere 4 Arten angepflanzt.)
Beobachtungen an einzelnen KRiefern:
RKurztriebe und Langtriebe.— Schutzausrüſtung der Nadelpaare gegen allzuſtarke Verdunſtung.(Cederartige, feſte Oberhaut; harz⸗ gehalt; wachsartige Kusſcheidungen.)— heilung von Stamm⸗ und Kſtwunden durch Ausſcheidung von harz.—(Erinnerung an die analoge Eigenſchaft des Milchſaftes mancher pflanzen.)
b) Die Rottanne.(Im Gelände nur in kleinen Beſtänden und als Einzelpflanze vorhanden.)— Geſtalt der Krone.(Pyramiden⸗ form.)— Vergleich zwiſchen den NRadeln der Rottanne und der


