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(Möglichkeit von Nachtfröſten!)— Schutzmittel gegen allzuſtarke Verdunſtung(Kustrocknung!)— Beobachtung des aus Stengelwunden austretenden gelben Milchſaftes.— VDergleich dieſes Milchſaftes mit dem der Wolfsmilchpflanze.
16. Labkräuter(Galium) unter noch nicht belaubten Brombeer⸗ hecken am Rain.— Schutz dieſer grünen, ſaftigen Kräuter durch die Dornen der Brombeerſträucher.— pflanzengeſellſchaften— Er⸗ klärung des Namens„Lab“kraut.— hinweis auf bekannte Ver⸗ treter der Familie der Labkrautgewächſe(Rubiaceen).
Exkurſion am 25. Kpril.
Gelände wie bei der vorigen Exkurſion.
1. Das Frühlingsfingerkraut(Potentilla verna). Sundort: Ein nach Süden gewendeter graſiger Rain.
Betrachtung der Blätter und Blüten.— Vergleich mit der Erd⸗ beere hinſichtlich der Blüten⸗ und Fruchtbildung.
2. Die Mahonie oder Edelberberitze(Mahonia aquifolium). — Aus Gärten verwilderte Pflanze.— Beſchaffenheit der immer⸗ grünen Blätter.— Blütenſtand.— Bau der Einzelblüte.
3. Die frühblühende Segge(Carex praecox) in großer Zahl an dem unter 1 angegebenen Standort.
Unterſchied zwiſchen den Gräſern und den Seggen.— Die Einhäuſigkeit der Segge.— Erblühen der männlichen und weiblichen
ühren zu verſchiedenen Zeiten.— Bedeutung dieſer Tatſache für die Beſtäubung(Fremdbeſtäubung).— Allgemeine Bemerkungen über die Familie der Riedgräſer(Cyperaceen).
4. Die doldige Spurre(Holosteum umbellatum) auf einem Brachacker, eingeſtreut in die auf der vorigen Exkurſion betrachtete Geſellſchaft der ogelmiere und des Ackerhornkrautes.— Ver⸗ gleich der 3 genannten Arten mit einander imbezug auf Blüten⸗ und Fruchtbildung.— Beobachtung der Krümmungserſcheinungen der Blüten⸗ und Fruchtſtiele wie bei hornkraut und Miere.— Er⸗ klärung der Rrümmungen durch Turgorſchwankungen in den Geweben der Stielgelenke.— Wichtigkeit der Rrümmungser⸗ ſcheinungen für die Beſtäubung der Blüten, das Reifen der Früchte und das Ausſtreuen der Samen aus den reifen Kapſeln.— Hinweis auf die zahlreichen Drüſenhaare und Wiederholung ihrer bereits beſprochenen mutmaßlichen Uufgabe.—


