Aufsatz 
Über den Einfluß der Erziehung auf Charakterbildung
Entstehung
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Zu dem Schulbau⸗Fonds wurden uns 100 fl. von einem Un⸗ genannten durch H. Schames und 25 fl. von einem Ungenannten durch Herrn Rabbiner Hirſch.

Der Ph. Abr. Cohen'ſchen Stiftung ſpendete ein Ungenannter 65 fl. und vermehrte der ungenannte Stifter des Fonds für die wei⸗ tere Ausbildung von Schülerinnen unſerer Anſtalt denſelben durch eine neue Spende von 500 fl., durch Herrn Rabbiner Hirſch.

An ferneren Geſchenken erhielt unſere Anſtalt vom 15. März 1860 bis 1. März 1861:

Von Herrn W. J. Baß, zur Verwendung für Bücher und Schreibmaterialien für unbemittelte

Schüler. 50 fl. kr.

Löb Schwab für die Preisvertheilung) 3 fl. 30 kr.

Für die Bibliothek wurde uns von Herrn B. Niederhofheim bei Confirmation ſeines Sohnes Salomon: Friedlebens Experimental⸗Phyſik. 3 Bde. Frau Leonore Cohen am Sterbetag ihres ſel. Mannes, 8S, eine Anzahl werthvoller d9 5d.

Für die projektirte Wittwen- und Waiſenkaſſe der ordentlichen fehrer unſerer Anſtalt vom 15. März 1860 bis 1. März 1861.

Geſchenke beim Eintritt von Zöglingen:

Von Herrn Marx Schiff für ſeinen Sohn Ludwig. 2 fl. kr. S. Strauß⸗Heinemann für ſeine Tochter Roſa.. h 10. holl.= 9 fl. 36 kr.

*) Wir benutzen die Gelegenheit, die gechrten Eltern und Angehörigen unſerer Schüler darauf aufmerkſam zu machen, daß bei unſern Preisvertheilungen nicht die Leiſtungen an ſich, ſondern die Leiſtungen im Verhältniß zu den Fähig⸗ keiten des Schülers maßgebend ſind. Wir belohnen den Minderbegabten bei ſelbſt mittelmäßigen Leiſtungen wenn derſelbe ſeine Pflicht gethan. Wir laſſen den begabten Schüler ſelbſt bei tüchtigen Leiſtungen unbelohnt, wenn ſein Betra⸗ gen nicht das entſprechende geweſen oder dieſe Leiſtungen nur ſeiner Begabung, nicht aber einem treuen, hingebenden Fleiße zu verdanken ſind.

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