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3. Deutſche Sprache. 2 St. w. a) Leſen, Erklären u. Declamiren einiger poetiſcher Stücke aus Wackernagel's Leſebuche 3. Theil. b) Schriftliche Arbeiten, je 14 Tage eine, meiſt in Schilde⸗ rungen und Erzählungen beſtehend. Im Sommer Dr. Creuzer, im Winter Pf. Jacobi.
4. Franzöſiſche Sprache. 2 St. w. a) Lectüre in Ahn's Leſebuche 1. Theil C.Il, 11; II, 7— 11; III, 5 u. 8; C. II, 13— 16; C. III, 6; C. IV, 1— 3, 5, 6 u. 11, theilweiſe mit ſchrift⸗ lichen Ueberſetzungen 1 St. w. b) Mündliche u. ſchriſtliche Ueberſetzungen aus Gnüge's erſtem Curſus S. 131— 193. 1 St. w. Pf. Wiegand.
5. Religionslehre. 2 St. w. Im Sommer: Allgemeine Einleitung in das A. T, beſondere Einleitung in die ſ. g. Lehrbücher. Die poetiſchen Bruchſtücke in den hiſtoriſchen Büchern wurden geleſen u. erklärt, ebenſo eine reichliche Auswahl aus den Pſalmen, auch Ei⸗ niges aus den Sprüchen. Im Winter: Einleitung in die Propheten nach Lisco, Erklärung ausgewählter Stücke aus Jeſajas u. einigen andern Propheten. Pfr. Wiegand.
6. Geſchichte. 2 St. w. Geſchichte der orientaliſchen Völ⸗ ker u. der Griechen bis zum Untergange der griechiſchen Freiheit. Eingeſchaltet wurde die Geographie des alten Griechenlands und Klein⸗ aſiens. Practicant Fuhrmann.
7. Geographie. 2 St. w. Europa nach v. Roon's 2. Curſus. Dr. Creuzer.
8. Naturgeſchichte. 1 St. w. Geognoſie nach Schubert's Lehrbuch§. 1— 10 und Völter's geognoſtiſcher Wandkarte von Deutſch⸗ land. Dr. Creuzer.
9. Mathematik. 3 St. w. Im Sommer: Arithmetik. Die Operationen der 1. u. 2. Stufe, Proportionen, die Theorie der Zahlenſyſteme u. Decimalbrüche nach Ohm C. 1, II u. IV mit münd⸗ lichen Uebungen und ſchriftlichen Aufgaben(1— 2 wöchentl.) nach Heis. Im Winter: Ebene Geometrie. Die Lehre von den geraden Linien, den Winkeln und Parallellinien, die Lehre von den Dreiecken, namentl. die Beziehungen zwiſchen Seiten und Winkeln in Einem Dreiecke, und die Congruenzſätze, nach Ohm C. I u. II, mit Con⸗


