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9. Mathematik. 3 St. w. Im Sommer: Arithmetif. Der binomiſche Lehrſatz für ganze Exponenten, das Ausziehen von OQuadrat⸗ u. Kubikwurzeln aus dekadiſchen Zahlen und algebraiſchen Summen, die Logarithmen⸗Spſteme nebſt Anleitung zum Gebrauche der briggiſchen Logarithmen, ſowie die Anwendung derſelben zur Be⸗ rechnung von Zahlen⸗Ausdrücken; die Gleichungen des 1. Grades mit Einer u. mehrern Unbekannten, die Gleichungen des 2. Grades mit Einer Unbekannten, nach Ohm's Elementarbuche C. VII, VIII(mit Ausſchluß von§. 844) u. IX. bis§. 90. Daneben mündliche Ue⸗ bungen u. allwöchentlich abgelieferte ſchriſtliche Arbeiten aus Heis und Meier Hirſch. Im Winter: Geometrie u. Trigonometrie. Die Lehre vom Kreiſe nach Ohm C. V. u. ebene Trigonometrie nach Ohm C. IX. u. X. Daneben Conſtructionen, ſowie auch mündliche u regel⸗ mäßige ſchriftliche Uebungen in der trigonometriſchen Berechnung der verſchiedenen Stücke vom Dreieck. Practicant Krauſe.
Seecenunda. Ordinarius: Gymnaſiallehrer Dr. Deichmann.
In dieſer Claſſe wurde der Unterricht von 7, ſpäter von 8 Leh⸗ rern in 29 wöchentlichen Lehrſtunden ertheilt. 1
1. Griechiſche Sprache. 6 Lehrſt. w. a) Kenophon’'s Kyropädie B. IV, Cap. 6 bis zu Ende des Ganzen. 2 St. w. Dr. Piderit. b) Homer'’s Odyſſee. Im erſten Quartal des Sommers B. I u. II. Dr. Piderit, darauf B. III— VIII mit Ausſchluß im letzten der genannten Bücher von Vers 266— 370. 2 St. w. Practicant Fuhrmann. c) Scripta, von Woche zu Woche abwech⸗ ſelnd mit Grammatik nach Buttmann§. 122— 140 2 St. w. Dr. Piderit.
2. Lateiniſche Sprache. 7 St. w. a) Cicero's Briefe nach der Auswahl von Süpfle Seite 59— 160, im Sommer 4 St., im Winter 3 S. wöchentlich. b) Virgil's Aeneide B. VII— IX, 504. 2 St. w. nebſt theilweiſe metriſcher Ueberſetzung. c) Metrik im Winter 1 St. w. Proſodie und Theorie der jambiſchen und trochäiſchen


