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gen aus dem Französischen. 1 Stunde wöchentlich. b) Grammatik nach Hirzel, sowie schriftliche und mündliche Uebungen im Uebersetzen aus dem Deutschen ins Franzö- Sische nach dem eben genannten Buche. 1 Stunde wöchentlich. Dr. Eichenauer.
5. Roligionslehre. 2 Stunden wöchentlich. Im Sommer: Leben und Lehren der Apostel nach der Apostelgeschichte und einigen apostolischen Briefen; im Winter: biblische Geschichte des A. T. nach der Folge von Hübners biblischen IIisto- rien, grösstentheils mit schriftlichen Arbeiten. Dr. Volkmar.
6. Geschichte. 2 Stunden wöchentlich. Im Sommer: alte Geschichte bis zum Ende des peloponnesischen Kriegs, nach Volgers Lehrbuch I. Cursus.§. 1— 19. Gymnasial-Lehramts-Candidat Fürstenau.— Im Winter: Fortsetzung bis zum Bürgerkriege des Sulla und Marius, nach Volgers Lehrbuch I. Cursus§. 19— 32. Pfarrer Jacobi.
7. Geographie. Im Sommer 3 Stunden wöchentlich. Die getrennten Ge- birgsglieder und die Tiefländer Asiens, die Orographie und Länderkunde Europa's und Australiens, nach Fr. Schubart's Auszug aus Berghaus Elementen.§. 74— 82- Dr. Creuzer.
8. Naturgeschichte. Im Winter 3 Stunden wöchentlich. Einleitung und Uebersicht des Thierreichs, nach Schubert.§. 1— 6, 41 ff. Dr. Creuzer.
9. Mathematik. 3 Stunden wöchentlich. Im Sammer: a) Rechnen. Mul- tiplication und Division gemeiner Brüche, Numeration, Addition und Subtraction der Decimalbrüche mit Uebungen nach Löhmann, B. I., Heft 2 und 3. 2 Stunden wöchentlich. Dr. Creuzer. Im Winter: Arithmetik. Allgemeine Begriffe. Ent- wickelung der Begriffe: Addition, Subtraetion, Multiplication und Division, sowie all- gemeines Verhalten der Operationen gegen einander. Decadisches Zahlensystem und die vier Species desselben. Eintheilung der Zahlen; Theiler. Lehre von den gemei- nen und Decimal-Brüchen in unbenannten und benannten Zahlen verbunden mit Ta- felrechnen, Kopfrechnen und vielen schriftlichen Aufgaben zur Einübung der Bruch- rechnung. Ohne Lehrbuch. 2 Stunden wöchentlich. Dr. Eichenauer. b) Geome- trie. Im Sommer: Geometrische Formenlehre. Vorübungen, Verbindungen der Li- nien und Winkel nach Grassmann's Schulbuch der Raumlehre S. 1— 17. 1 Stunde wöchentlich. Dr. Creuzer.— Im Winter: Allererster geometrischer Unterricht. Betrachtung des allgemeinen Ruaumes, des Körpers, der Fläche, der Linie und des Punktes, dann erweiterte Ansicht von den vier geometrischen Grundobjecten. Lehre von Richtung und Lage. Aufgaben von Formverbindungen durch Linien. Lehre von
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