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Vers 257 f.
In Vers 254 ff. klagt der Chor, nachdem ihm Tekmessa die unheilvollen Wahnsinnsthaten des Helden mitgeteilt hat: ερ παμόϊ¶ ⁴2α/,⁸Heode τ App Sαeνφνν νμεει⁴σαι τοσεᷣ τνααιςα, O Ao' drανααααος Ioew; darauf erwidert Tekmessa(257 f.):
6ro. AAM π‿& drep σe&eς
dnlr. ASas b8ᷣ vros e Lnpen.
Die Scholien erklären: ourért ατον 2εαmτενεια μανυ, aνμ virε eςα εd vτοςα ‿υαωφ LJee. Zur Deutung des Bildes von dem heftigen Südwinde bemerken die jüngsten Scholien: paohn oi reg! raðro dewvoi, c ei ur oνο οdlk doοτσνρασπσν,„ ννν vτοο dosatu yeiy, rAεο̈ παοεεαι. Hiernach würde ein Südwind, der sich erhebt, wenn nicht ein Gewitter dabei stattfindet, rasch zu wehen aufhören. Als Gegensatz wäre zu denken, dals der in Begleitung eines Gewitters entstehende Notos länger anhielte. Es ist für den Wert dieser Scholien ganz bezeichnend, dals ihr Verfasser sich für die Richtigkeit seiner Behauptung auf diejenigen beruft, die in diesen Dingen bewandert seien. Obwohl er selbst es prüfen konnte, wagt er nicht zu fragen, ob es sich wirklich so verhalte. Aber auch die neueren Heraus- geber sind dem Beispiele gefolgt. Ein Mann von der Bedeutung G. Hermanns bemerkt:„Austrum sine tempestate ortum mox cessare observat Triclinius“, und wenn ihm bei dem Gedanken an das, was in unserem Vaterlande die tägliche Erfahrung lehrt, ein Zweifel aufgestiegen ist, so beschwichtigt er denselben mit den Worten:„Sunt haec aliis in locis aliter comparata;“ demnach erklärt er:„Cito (öSoc) desiit furere ut Auster sine fulmine ortus.“ Mit voller Seelenruhe haben sich dieser Deutung andere, z. B. Wunder, Dindorf, Tournier, Wecklein, angeschlossen. Keiner von ihnen hat die Frage auf- geworfen, ob es wahr ist, was Triclinius behauptet. Wenn G. Hermann sagt, daſs es mit solchen Dingen in dieser Gegend so, in jener anders bestellt sei, so ist damit für die Erklärung unserer Stelle nichts gewonnen. Er hätte untersuchen müssen, wie in Griechenland die bezüglichen meteorologischen Ver- hältnisse liegen. Auch diejenigen Kritiker, die an der Stelle Anstols nehmen, haben diesen Punkt, der doch offenbar der wichtigste ist, ganz aufser Acht gelassen. Man bemängelt den Vergleich an sich, tadelt den Ausdruck und sucht andere Stellen alter Schriftsteller auf, die zu widersprechen scheinen, aber von einer exakten Feststellung des Thatbestandes ist nirgends die Rede. Man vergleiche z. B. die Art, wie H. Schütz in seinen Sophokleischen Studien(1890, S. 22 f.) die Frage behandelt. Er meint, an sich brauche man sich nicht so gewaltig dagegen zu sträuben, dals der Notos schnell nachlasse, wenn er ohne Gewitter losbreche. Dafür beruft er sich auf die jüngsten Scholien und behauptet, eine dagegen verwendete Stelle aus Theophrast de signis pluviarum et ventorum II 32 widerspreche nicht unbedingt. Die Stelle lautet: Sepove, 6Sev A doπωνρασαα aααν povrat plνa, tyrersey wyetshra pverae oupa aan n dde a d orpänrg, Srron o! 9†[αρꝓτεν πνεκνιασοσσσe εεemφꝙƷ ερ εϋασ ανοσ, zu᷑ꝓτε iov. 1o? TenevOᷣ 2—ᷣdιυνωπσπσνo roννανννον νυνοσι υμ νεέ μααα αᷣ œeπσσσασαασα.*α 6ο̈ Geν o—σννυρτενα ιπονa Aονπασνρμαααα των ⸗povrol, rodoε ιν παανονπανα Schütz will die Bezugnahme auf die Worte Tαονσσ τασα ανειιαα 1αἀχᷣ orparat nicht als notwendig gelten lassen, weil dies nur von der Zeit des Winters gesagt sei, während nach Theophrast im Sommer die Winde beim Gewitter länger und stärker wehen. Er führt dann Stellen an, die gar nichts beweisen, da sie von anderen Winden als dem Notos handeln, und folgert aus ihnen, es möchte die Richtigkeit des Gleichnisses nicht gerade an- zufechten sein. Aber die Sache steht in Wirklichkeit ganz anders. Ich verdanke die folgenden Angaben einem Manne, der Jahrzehnte lang auf der Balkanhalbinsel, den Inseln des ägäischen Meeres und in
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