Aufsatz 
Kritische und erklärende Bemerkungen zu Sophokles' Aias / R. Paehler
Entstehung
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nach den Scholien zu Dionys. Thrax S. 654 soviel wie„⁴νμιμνο Denselben Sinn hat es bei Herakleitos. Dap. 69: E&x ν απυιmνν dμ⁴ισυνοοσ ο oν G%ν ⁴αμι⁵⁶οσ ε&λμνννο Se dαꝶνασι αάσπσπσν‿εεεια. uν⁶οοσ bezeichnet den Eisenklumpen, der glühend aus der Esse gezogen wird. Zwar haben die Handschriften an dieser Stelle die Lesart&r νν 8ανανσνπ, aber mit einer völlig einleuchtenden Emendation hat dafür Valckenaer(ad Ammon. S. 215) Baννν gesetzt, welches Mehler mit Recht ohne weiteres in den Text seiner Ausgabe(1851) aufgenommen hat. Maximos Tyrios sagt(XXII 3, 15. Dübner), es könnten die Leute nicht Schmiede

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sein, die nicht vorher am Glühofen und am Feuer den Tag hingebracht hätten(un g?ꝓς 840„G œ⁴ι ◻παυ αναοι Ʒρηεεεειονπαακα). Bei den Lexikographen finden wir als Bedeutung von 8aονοο neben 2⁴νμμιμνοο auch noch prodmove und o angegeben. Hiller(Eratosthenis carminum reliquiae, S. 99) bekennt nicht, zu wissen, woher die letzteren Erklärungen entlehnt seien; er prauchte nur zu berücksichtigen, dals dies nahe verwandte Dinge sind. Der Zororovs ist eine besondere Art des 3aννs, es ist ein mit Füfsen versehener kleiner Herd, eine Kohlenpfanne, wie sie im Süden oft gebraucht wird. Dals aber im Etymo- logicum Gudianum(104, 10) gesagt wird 8aνοs το ανσςσ 1 5 Ivrgrors u⁵ edμινοσ) und ebenso bei Thomas Magister(202, 2 Ritschl) kann nicht auffallen, weil diese Metonymie für jeden verständlich ist. Bezeichnet doch auch ⸗2⁴eνέανοs(und zwar nicht bloſs, wie die Lexika angeben, bei späteren Schriftstellern, sondern selbst in der klassischen Zeit) mehrfach metonymisch das Feuer, die Glut; ebenso das lateinische caminus.

Über die Ableitung von 3ανυννοο sind die Lexikographen darin einig, dals es mit αυ⁶(anzünden) zusammenhänge, eine Auffassung, der sich auch Lobeck Rhematikon S. 11 anschlielst. Die Alten dachten sich die Sache so, daſs der Konsonant 3 pleonastisch vorgesetzt sei. Das sagt z. B. Orio Etym. S. 38: 3Oνl oi(sic!) 2⁴,⁴εμμοωι, πρGν mαά⁸όό νοο, νν rXEOσα⁶σmον 5 8ε νο ο. Vergl. Etym. Magn. 192, 14. Von 8aĩros leitete man die Wörter 8νααάσνωο und*iBaνog ab. So in den Anecdota graeca von Bekker S. 222: Sdναμνασοσα τννρεοσςσα oi dο τννννέ oεέρꝓαχαέαsεενον Iοσονο, ⁷2αeνηάeeς ⁷ ⸗ο το⁶τ⁷ι˙, Aνν oıν πο˙ aνope Erανεεν 8Aειννκε εαεe( οονπυσιι αχ ν⁴ἀιμνιοι 2Sev** iA,ν 6 Tν ½κνρ☚εοe 3ε νοο. Suidas: 86 ναάνναοο ππeς e †νιε e SS S5) 426 ½˙εꝓνο Saε υοο τ⁴μ̈ς ⁷*⁴.νμμιμν. Photios (Aeéεν οσπνννϊω-. v.): 2 Baνον ο Arrixol Le†oιmν οεον iSG ον, Tovréo d⁴,μμινον. Eustath.(zu Odyss. V 490. S. 1547,57): a⁵εεέι ιεεων ναχ νeνπανυαοσ ο ασυιινι τνν εέν½ σ ος bnS6ο 8⁶ νο o? 2 m Q⁊᷑αέαemνοε, dvα σ 8oυννπσνσοσοο τχαłmLœx 5ꝓꝓ[⁴̈οσνπόασ ⁴έωëννανυιο. Vergl. u. a. noch Eustath. S. 1511,13 und 1564,36. Hesych. s. v. ½Aανο. Schol. zu Aristoph. Ach. 86 und zu Plut. 765. Schol. zu Plato Theaet. S§. 363 und zu Polit. S. 409. Die Etymologieen der alten Grammatiker sind vom Standpunkte der heutigen Wissenschaft als wertlos zu bezeichnen. Es wird Aufgabe der Sprach- forschung sein richtigere und mit den Lautgesetzen mehr in Einklang stehende Ableitungen zu ermitteln.

Soviel wird aber aus den angeführten Stellen hervorgehen, dals die Maskulinform 8ιόι νο ein durchaus übliches Wort gewesen ist. Bei Schriftstellern. Lexikographen und Scholiasten habe ich es im ganzen 25 mal gefunden. Wer daher auf die Häufigkeit des Vorkommens das Hauptgewicht legt, der mag ein Gaνν dem von mir empfohlenen Sobry vorziehen. Ich habe mich für die letztere Form entschieden, weil sie dem überlieferten 8-— näher steht. Babyn und 8auyog gehören zu der Klasse der Heterogenea; ist bei diesen auch meistens von zwei Formen eine die gebräuchlichere, so war es den Dichtern doch gestattet die seltenere zu wählen, wie sich das durch zahlreiche Beispiele belegen läſst.

Aus den im Vorstehenden entwickelten Gründen kann ich den Einwendungen, die man gegen meinen Vorschlag erhoben hat, eine Berechtigung nicht zuerkennen. Schlenger stellt in der Einleitung seiner Abhandlung den Satz auf. daſs die Konjekturalkritik dann überzeugend werde, wenn sie im engsten Anschluſs an die Überlieferung dasjenige finde, was der Zusam menhang als das Richtige ge-