Aufsatz 
Einige Bemerkungen über den naturgeschichtlichen Unterricht am Gymnasium
Entstehung
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11 extemporalia. Aufsätze 9, 6 schol. über die Themata. 1) Quibus studiis artibusque Cicero omni laude cumulatus orator evaserit. 2) Cur carmen illud Horatianum Beatus ille» etc. recte in epodis numeretur. 3) De epistularum libri I epistula altera. 4) M. Antonii digressio(de orat. II, 51 sqd.) quo consilio interposita sit et quid Antonius de rerum scribendarum arte indicaverit. 5) De Horatianae epistulae 15 libri prioris argumento. 6) Breviter illustrentur ingenia eorum, quos

Cic. in libris de orat. inter se colloquentes inducit. Domestica 3 über die Themata: 1) De imperatoris Galbae regno et exitu. 2) Quanta arte Euripides famam de Iphig. antiquitus traditam in Iphig. Taurica commutaverit? 3) Horatii vita ex ipsius libris composita. Ferner mündlich

aus Süpfle II. n. 220 240. Von den Fxercitien Einzelnes memorirt. Bei den Exercitiis wurden die zuvor zur Repetition aufgegebenen Abschnitte der Ellendt-Seyffertschen Grammatik(im Ganzen von Anfang bis§ 269) möglichst berücksichtigt. Bei Zurückgabe der Aufsätze und auch sonst in einzelnen Stunden(beim Rückblick auf gelesene Abschnitte) Uebungen im Lateinsprechen. 2 St. Rumpf. d) Horaz Od. I, 5; III, 29; IV, 1. 2. 4. 14. 5. 6. 8 12 incl.; 15, carmen saecul. Epod. 1. 2. 4. 6. 7. 9. 10. 13. 14. 16 und Epist. I, 1 im Sommer, im Winter Epist. I zu Ende. Einzelnes memorirt. 2 St. Rumpf.

Griechich: Exercitia scholastica nach Dictaten. Mündliche Uebersetzung aus Haacke's Materialien, N. 18 53. Im Sommer: Dr. Berch, im Winter Dr. Steitz. Im Winter: Grammatik: die Lehre von den Partikeln, Koch§ 131. 2 St. Domesthenes: im Sommer: erste Philipp. Rede, Olynth. I. II. III. 2 St. Berch; im Winter: die Rede über den Frieden, die zweite Philippische, die über den Chersones. 2 St. Dr. Steitz. Hom. II. IV V, 718 im Sommer, im Winter: Euripid. Iphigen. Taurica ganz. 2 St. Rumpf.

Deutsch: Einleitung in die geschichtliche deutsche Grammatik. Uebersicht der althochdeutschen Sprachdenkmäler. Mittelhochdeutsche Dichtung bis zum Eintritt des Neuhochdeutschen. Gelesen wurde(ausser einigen im Anschluss an die Literaturgeschichte mitgetheilten Proben) das Nibelungen- lied. Aus der Inventionslehre: das genus rationale(Begriffe und Urtheile). Ueber den Begriff der Tragödie nach Aristoteles und Kant. Freie Vortrüge im Anschluss an die Literatur- geschichte und Lectüre. Aufsätze: 1) a) Ueber die Würde des Sängers nach den Vorstellungen der Alten. b) Der deutsche Wald in Sitte, Sage und Volksleben. 2) Tüe αςεr⁷s eidενια Seol r9001Sev 1Snéd.. 3) Der Hellespont in Geschichte und Sage. 4) a) Parallele zwischen Egmont und Posa. b) Charaktergegensätze in Göthe's Götz von Berlichingen. 5) Was ist der Rhein dem Deutschen? 6) a) Wie ist es Göthe im Gegensatz zu Euripides möglich geworden, seine Iphigenie zu einem befriedigenden und versöhnenden Abschluss zu bringen? b) Welche Umstände ermöglichten den Aufschwung der deutschen Literatur im Mittelalter? 7) Was ist der Zufall anders, als der rohe Stein, der Leben annimmt unter Bildners Hand? Den Zufall gibt die Vorsehung, zum Zweck muss ihn der Mensch gestalten. 8) Welche Umstände erhöhen den tragischen Charakter der Ermordung Sigfrids?(Classenaufsatz.) 3 St. Von Ostern bis zum November Prof. Creizenach, vom November bis Ostern Dr. Wulff.

Französisch: Plötz's Schulgrammatik, Lection 60 73. Die Uebungen theils mündlich, theils schriftlich. Extemporalien. Lectüre: De Barante, Histoire de Jeanne d'Arc. Récits de Legouvé, Nodier et Souvestre. Molière: Les Femmes savantes. Sprechübungen. 2 St. A. Caumont.

Englisch: Plates Grammatik 2. Stufe, Lection 24 55. Uebersetzungen der Beispiele und A Stücke; theils mündlich, theils schriftlich. Lectüre: Sheridan, The Rivals, sodann Longfellow, Evangeline. Sprechübungen. 2 St. A. Caumont.