Aufsatz 
Einige Bemerkungen über den naturgeschichtlichen Unterricht am Gymnasium
Entstehung
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88 104 130. 2 St. Dr. Steitz. Lysias: die Reden XII., XXV., XVI., XXXI., XXX., XIX., VII., XXV., XVI. auch retrovertirt. 2 St. Dr. Steitz. Homeri Odyssee, 337, 90, im Sommer 2 St.; im Winter bis an*, dann Herod. VIII., 41 bis an IX. 2 St. Rumpf.

Deutsch: a) Aufsätze. 1. Ueber den, zweiten Spruch des Confucius(Schiller). 2. Ans Vaterland, ans theure, schliess' dich an. 3. Charakteristik des ersten Jägers und Wachtmeisters in Wallen- steins Lager. 4. Willst du immer weiter schweifen? Sieh, das Gute liegt so nah! Lerne nur das Glück ergreifen, Denn das Glück ist immer da. 5. Es bildet ein Talent sich in der Stille, Sich ein Charakter in dem Strom der Welt(Classenarbeit). 7. Charakteristik Buttler's. 7. Wer das Rechte hat zu sagen, Weiss es auch recht vorzutragen.(Classenarbeit). 8. Entwicklung des fünften Auftritts in Wallenstein. 9. 0 1⁶ν Jανeds ³eνιιυωπσαοο ν Qπ⁸αν ευνεεαι.(Classenarbeit). 10. Gedankengang des 5. und 6. Cap. in Lessing's Laokoon. Lectüre der Wallenstein'schen Trilogie von Schiller. Erste Hälfte des Laokoon von Lessing. 1 St. Dr. Trieber. b) Mittel- hochdeutsch: Nibelungenlied S. 3 34. Walther von der Vogelweide S. 158 198. Grammatische Repetitionen. 1 St. Dir. Mommsen. 3

Französisch: Plötz' Schulgrammatik Lect. 42 60. Schriftliche und mündliche Uebungen. Extemporalien 14tägig. Lectüre: Voltaire, histoire de Charles douze, Livre I IV. Esther, Racine. Sprechübungen. 2 St. Im Sommer Caumont, im Winter Dr. Cuers.

Englisch: Plate's Grammatik I. Stufe zu Ende, sodann II. Stufe Lect. 1. Die Uebungen z. Th. schriftlich, z. Th. mündlich. Lectüre: Aus W. Irwing's Sketch-Book einige Stücke; sodann Macaulay, Lord Clive ganz. Sprechübungen. 2 St. A. Caumont.

Hebräisch: Die wichtigsten Theile der Formenlehre wurden theils wiederholt, theils neu erklärt und eingeübt.(Seffer's Elementarbuch). Gelesen und erklärt wurden: Gen. 1 9. Lev. 26 und Richter 11 (nach dem Auszuge in Seffer's Elementarbuch). Psalmen: 1, 8, 13, 19, 23, 24, 27, 29, 46, 104, 137, 139, Spr. 31, 10 31. 1 St. Dr. Auerbach.

Geschichte: Brandenburgisch-preussische Geschichte bis auf die Neuzeit mit Repetitionen der ge- sammten deutschen Geschichte. 3 St. bis November Prof. Creizen ach; 2 St. von da Dr. Trieber. Für die katholischen Schüler, combinirt mit Untersecunda und Obertertia: Geschichte der Griechen und Macedonier. Geschichte des Mittelalters bis auf die Kreuzzüge. 3 St. Joh. Janssen.

Mathematik: a) Repetition der Lehre von den Potenzen und Wurzeln. Niedere Algebra: Theorie der linearen Gleichungen nebst Anwendungen auf mannichfache Beispiele. 2 St. b) Fortsetzung der ebenen Geometrie(Planimetrie). Mannichfache Anwendungen des pyth. Satzes etc. Lehre von der Proportionalität undl der Aehnlichkeit. 2 St. Oppel.

Physik: Im Sommer: Die Lehre vom Magnetismus, nebst Anwendungen. 1 St. Oppel. Dafür im Winter:

Mathem. Geographie: Fortsetzung der in Untersecunda begonnenen Anfangsgründe, 1 St. Oppel.

Unterprima. Classenlehrer: Prof. Dr. Rumpf.

Religionslehre: protestantische: combinirt mit Oberprima. 2 St. Dr. Trommershausen. Katholische: hat keine katholischen Schüler.

Lateinisch: a) Tacitus, Historien I und II. 2 St. Dir. Mommsen.(bis Pfingsten 1877 mit Oberprima zusammen). b) Cicero de orat. I und II mit Ausnahme von§S 235 200. 2 St. Rumpf. c) lat. Exercitia und Aufsätze. Exerc. schol. und extemporalia wurden geschrieben 23, davon 12 schol.,

Gymnasium 1878. 6