Aufsatz 
Sur le Misanthrope de Molière. Analyse et observations critiques
Entstehung
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Themata zu den lateiniſchen und deutſchen Aufſätzen.

Oberprima.

I. Jateiniſche Aufſätze. 1. De bellis a Germanico gestis. 2. Alcibiades quantum profuerit, quantum obfuerit civibus. 3. Optimum quemque civem a civibus ejectum esse e patria. 4. Vergilianum illud:Tu ne cede malis, sed contra audentior ito non solum Romanorum, sed etiam Borussorum proprium fuisse videtur. 5) Urbem Romam Romulus condidit, Camillus restituit, Cicero servavit. 6) Neminem tam aversum a musis esse, qui non mandari litteris aeternum suorum laborum praeconium facile patiatur. 7) Quam essent funestae virorum principum simultates saepius Romani sensere. 8) Quam mobilis sit aura popularis, exemplis demonstretur.

II. Deutſche Aufſätze. 1) Iphigenie auf Tauris und Rüdiger von Bechlarn im Kampfe der Pflichten. 2) a. Die Vorgeſchichte derIphigenie auf Tauris und ihr Zuſammenhang mit dem Drama. b. Warum wird der liſtige Plan der Entführung des Götterbildes dem Py⸗ lades zugeſchrieben? 3) Gedankengang von Schillers Gedicht:Das Ideal und das Leben. 4)Des Geſetzes ſtrenge Feſſel bindet nur den Sclavenſinn, der es verſchmäht. 5) Bau und Gedankengang der Ode IV. 15 des Horaz. 6) Welche Gedanken ſind es, die den Menſchen auch im größten Unglücke aufrichten?

Unterprima.

Winterſemeſter. 1) Rectene Cicero Epaminondam summum omnis Graeciae virum dixerit? 2) Bis vicit Augustus(Classenaufsatz). 3) De vita Platonis. 4) Vis consilii expers mole ruit sua(Classenaufsatz). 5) Magnum est eadem habere cives monumenta majorum. 6) Multo se ipsum quam hostem superasse gloriosius est.

Sommerſemeſter. 1) Coriolanus plane alter Themistocles. 2) Ingens illud periculum, quod Persae Graecorum libertati intentabant, Atheniensium maxime opera est propulsatum. 3) Quam mobilis sit aura popularis, exemplis demonstretur.(Classenarbeit.) 4) Quid sit, quod unum se bis rem publicam servasse dixerit Cicero, semel gloria, iterum aerumna sua(Cic. pro Sestio).

Winterſemeſter. 1) Furcht ſoll das Haupt des Glücklichen umſchweben, Denn ewig wanket des Geſchickes Wage. 2) a) Inhaltsangabe des Drama's Wilhelm Tell und Stellung desſelben zu den übrigen Schiller'ſchen Dramen. b) Wie entwickelt ſich vor und nach dem Ackerbau die Cultur? 3) Ein Kunſtwerk aus der römiſchen Kaiſerzeit.*) 4) In wie fern bezeichnen die Kreuz⸗ züge das Jünglingsalter des deutſchen Volkes? 5)(Klaſſenarbeit.) Es ſpiegelt ſich in dem Leben und den Thaten eines Mannes die Natur eines ganzen Volkes wieder.(Nachzuweiſen an der Geſtalt Wilhelm Tells im gleichnamigen Drama Schillers).

Sommerſemeſter. 6) Welches ſind die Troſtgründe, die den Menſchen auch im größten Unglücke wieder aufrichten können? 7) Horaz empfiehlt durch Wort und eigenes Beiſpiel die Mittelſtraße.(Klaſſenarbeit.) 8) Bilder des menſchlichen Lebens nach SchillersGlocke oder nach der Beſchreibung des Schildes des Achilles. 9) Auch der Krieg hat ſeine Ehre.(Klaſſenarbeit.)

*) Beſchreibung und Erklärung einer im Klaſſenzimmer befindlichen Abbildung einer Statue des Auguſtus.