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neuen Teſtaments nach Otto. Die Feſtzeiten dr chriſtl. Kirche. Die Zehngebote. Das Apoſto⸗ liſche Glaubensbekenntniß und ausgewählte Kirchenlieder erklärt und gelernt. 2 St. Wecerling. 2. Deutſche Sprache. 3 St. a) Uebungen im Leſen und mündlichen Nacherzählen des Geleſenen. Uebungen im Vortrag auswendiggelernter Gedichte. Im Winterſemeſter nach Kehr⸗ eins Leſebuch, im Sommerſemeſter nach Linnigs Leſebuch I. Theil. b) Grammatik: Die Wort⸗ bildung, das Weſentliche von den Begriffswörtern und dem Geſchlechts⸗, Zahl⸗, Für⸗ und Vor⸗ wort; der einfach nackte Satz, der einfach erweiterte Satz. c) Wöchentlich orthographiſche Uebun⸗ gen oder eine ſchriftliche Arbeit. Seck.
3. Lateiniſche Sprache. 10 Stdn. Genaue Einübung der regelmäßigen Formenlehre einſchließlich der Deponentia. Die minder ſchwierigen unregelmäßigen Verba. Mündliches und ſchriftliches Ueberſetzen nach Oſtermann's Uebungsbuch. Die ſämmtlichen Vocabeln des Wörter⸗ buches für Sexta wurden auswendig gelernt und repetirt. Wöchentlich ein Penſum; außerdem alle 14 Tage ein Extemporale. Bloemer..
4. Geographie. 2 St. a) Die Grundlehre der Geographie. b) Kurze Ueberſicht der fünf Erdtheile mit beſonderer Berückſichtigung von Deutſchland, nach Daniel I. Buch.
5. Rechnen. 4 St. Die vier Species in unbenannten und benannten ganzen und de⸗ cimalen Zahlen. Eintheilung der Münzen, Gewichte, Maaße ꝛc.; Reſolution, Reduktion, Uebun⸗ gen im Kopfrechnen nach Schellen Abth. I. Abſchn. I. und II. Wöchentlich eine ſchriftliche Ar⸗ beit. Seck.
6. Naturgeſchichte. 2 St. comb. mit Quinta.
7. Zeichnen. 2 St. comb. mit Quinta. Grade und krumme Linien von verſchiedenen Lagen und Abſtänden, gleichmäßig dick; Zuſammenſtellung der Linien zu Figuren mit Schatten⸗ linien. Einfache Ornamente nach Vorlagen von Buck und Müller nach vergrößertem und ver⸗ kleinertem Maßſtabe. Sech.
8. Schreiben. 3 St. comb. mit Quinta. Laufende Uebungen in deutfchen und latei⸗ niſchen Schriftzügen. Seck.
9. Geſang. 2 St. comb. mit Quinta. Sech.
Der Geſangunterricht wurde in den mittlern und obern Klaſſen wöchentlich in 2 Stunden ertheilt durch Herrn Seck; es wurden vorzugsweiſe gemiſchte Chöre, meiſtens aus der Sammlung von Eck und Greef, 2. Heft, eingeübt; daneben mehrere Lieder von Kotzold und einige Männerchöre aus dem„Rütli“.
An dem facultativen Zeichenunterricht, der wöchentlich in 1 Stunde außer der gewöhnlichen Unterrichtszeit durch Herrn Seck ertheilt wurde, betheiligten ſich 24 Schüler aus den mittlern und obern Klaſſen.
Der Turnunterricht wurde von dem Unterzeichneten und dem Seminarlehrer Herrn Briel in vöchentlich 4 Stunden ertheilt. Die Vorturner wurden beſonders eingeübt.


