120 Stephansberg—Stephansstrasse—Strickergasse—Synagogenstrasse.
Stephansberg.
1. Standbild des hl. Joh. Nepomuk mit Kreuz und Palme unter muschelartig gebildetem Baldachin. Auf dem Sockel ein Wappenschild mit den Initialen SM. ACM. 1717.
6. Portal mit Spitzbogen. Auf dem Bogen die Inschrift: CURIA SOCHOLASTERILE S. STEPHANI. 1714. Nach der Pfaffen- gasse zu(am Gartenfenster): schmiedeeisernes Gitter(Rokoko).
Stephansstrasse. 9. Stephanskirche(kirchen).
11. Stephansturm(Stadt Mainz).
Strickergasse.
UÜber die Reste einer älteren Stadtmauer, auf der„die hintere Mauer des untersten Stockes der zwei ersten Häuser vom Eingange links aus der Augustiner- in die Strickergasse“ stehen soll, vergl. Schaab I, 184.
2. Kleines Standbild der Muttergottes, die auf dem Halb- mond steht, in einfacher Nische. Ende des 17. Jahrh.
Synagogenstrasse.
2.„Zur Ente.“— Reich geschnitzte Haustüre† mit Oberlicht(Rokoko). Zwei umrahmte Füllungen, die obere be- sonders reich. Am Gesimse schön geschnitzte Rosen. Abbildg. Taf. VIII. Auf dem Sturze des Gewandes eine auffliegende Ente als redende Hausmarke.
11.„Zum schwarzen Bären.“ Schön geschnitzte Haustüre (Rokoko). Auf dem Sturze des Oberlichts ein schreitender Bär als redende Hausmarke.
„— 15 bildet jetzt das Hinterhaus zu gr. Bleiche Nr. 48. Imn Ausseren: einfache Barockfassade. Im Innern: Treppe mit schweren, schief gestellten, eichenen Balustern. In der Torfahrt, sowie im ersten und zweiten Stockwerk des Treppenhauses, ferner in drei Räumen des ersten und einem des zweiten Stock- werks: reiche Stuckdecken †, die glücklicherweise noch nicht allzusehr übertüncht sind. Im Erdgeschoss(Torfahrt): Stuck- decke mit 4 schwer umrahmten Kartuschen in den Ecken. Die Decken im ersten und zweiten Stock des Treppenhauses zeigen


