48 IV. Bibliothek und Apparate betreffend.
Die Gymnasiums- und die Schüler-Bibliothek sind vermöge des von Kurfürstlichem Ministerium verwilligten Verlags theils mit Fortsetzungen der früher vorhandenen Werke, theils mit neuen vermehrt worden. Auch erhielt das Gymnasium noch zum Geschenk 1) Al. Kapp's Anleitung zur deutschen Redekunst. Berlin 1848, von der Verlagshdlg. (Carl Reimarus), 2) Sallmann's Schulkarte von Kurhessen 2. Aufl. 3) Schwaab's Leitfaden beim ersten Unterricht in der Geographie. 4) Röth's Spruchsammlung nebst Landeskatechismus, von der Luckhardt'schen Verlagshandlung zu Cassel; 5) Chronica del famoso cavallero Cid Ruydiez Campeador ed. V. A. Huber. Marburg 1844. 6) J. Hartmann's Anfangsgründe der Chemie Ir. Cursus M. 1846. 7) Fr. Thiersch drei Sendschreiben über Protestantismus und Kniebeugung. M. 1844. 8) Grebe über die Beschränkung des mathematischen Unterrichts. M. 1845. 9) Platner's Rede über die Entwickelung der Volksindividualität mit Rücksicht auf Deutschland. M. 1843. 10) Des- sen Rede über die bildende Macht des Volksbewusstseins. 1847. 11) H. v. Sybel's Rede über die heutigen Tories. 1846. 12) Dess. Rede über das Verhältniss unserer Universitäten zum öffentlichen Leben 1847. 13) Bayrhoffer'’'s Kritik des O. A. G. Er- kenntnisses zu Cassel vom 24. April 1847. 1847. 14) A. H. Fick über das deutsche Parlament. 1848. 15) Knies über die nöthige Wahlgesetzreform. 1848. 16) Dess. über Volksversammlungen. 1848. 17) A. Pfaff über indirecte Wahlen zur constituirenden National-Versammlung. 1848; alle von der Bayrhoffer'schen Buchhandlung, die sie im Verlag hat. 18) Flathe's Geschichte des Alterthums. Leipzig 1839 von derselben Buch- handlung. 19) Lucians Timon, Anacharsis, Piscator, Icaromenippus für den Gebrauch der Sechunda erklärt von G. F. Eysell und C. Weismann, Cassel 1848, von Herrn Gym- nasiallehrer Dr. Weis mann zu Fulda. 20) Hessel's Versuche über Magnetketten. M. 1844. Ausserdem beschenkte Herr Professor Dr. Hermann in Göttingen die Gymna- siums-Bibliothek mit den von ihm im Namen der dortigen Universität verfassten Gelegen- heitsschriften. Allen Gebern danke ich ergebenst im Namen der Anstalt.
Für die Anordnung und Catalogisirung der hiesigen Gymnasiums- und Schüler- Bibliothek, die Herr Gymnasiallehrer Dr. Volckmar zu Fulda theils früher während sei- ner hiesigen Berufsthätigkeit, theils nachher in Ferien mit anerkennenswerther Sorgfalt vollbracht hatte, wurde demselben eine ausserordentliche Remuneration von 150 Thalern durch einen Beschluss Kurfürstl. Ministeriums des Innern vom 15. August 1848 verwilligt.


