Aufsatz 
Vom Werden, Wirken und Wesen der Musterschule. Festgabe zum einhundertfünfundzwanzigjährigen Jubiläum 1803-1928 / hrsg. von Peter Müller
Entstehung
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SCHULERZAHL: Vorschule 211, Hauptanstalt 400 Schüler. Bei der Abfrennung der Elisabethenschule im Herbst 1876 betrug die Schölerzahl in der Real- schule 366, in der Höheren löchterschule 347, in der Knabenschule 245 und in der Mädchen-

schule 240, insgesamt 1198 Schüler und Schülerinnen.

BESIAND AM 18. APRlL 1903.

Noch unter Direktor Dr. Eiselen wurde 1868 Latfein in den Lehrplan aufgenommen; 1882 wurde

die Schule Realgymnasium, 1892 begann die Umwandlung in ein Reform-Realgymnasium, die von 1894-1901 von Direktor Max Walter lortgeführt und abgeschlossen wurde.

Durch kgl. Erlaß vom 26. November 1900 wurde die grundsätzliche Gleichberechtigung der Real-

gymnasien und Oberrealschulen mit den Gymnasien

Geheimrat Dr. h. c. Max Walter

von 1894 1922 Direkfor der Musterschule.

ausgesprochen.

Im Jahre 1920 erwarb die Musferschule als erste Frankfurter Schule ein grohes Landheim in Soden-Salmünster, wo im Sommerhalbjahr

abwechselnd je drei Klassen efwa drei

Wochen Aufenthalt nahmen.

DIREKITOR: Max Walter(später zum Dr. b. c. und Geheimrat ernannt).

PROFEESSOREN: Dr Rudoll Neumann, Dr. Hermann Maué, Dr. OHfo Rausenberger.

OBERLEHRER: Dr. Wilhelm Reinhardt, Heinrich Bernhard, Dr. Ludwig Roemer, Dr. Heinrich Heddaeus, Dr. Wilhelm Dick, Dr. Ernst Pitschel, Dr. August Höfer, Dr. Theo- dor Neumann, Dr. Alexander Bilger, Dr. Moriß Werner(Aushilfsoberlehrer).

LZEICHENLEHRER: Wilhelm Freund(spa-

ter zum Proſessor ernannt).

ORDENTLICHE LEHRER;: Bautz, Huber, Adoll Müller, Hermann Gustav Kaul(letz-

ferer nur feilweise beschöftigt).