IX. XXIV. Familie: Thorictides. Nicht vertreten. XXV. Familie: Dermestace. Dermestes, I.
1. D. laniarius, JIl., 3 ½“ lang, ſchwarz, grau behaart; auf dem Wege lau⸗ fend einmal gefangen.
2. D. murinus, L., 3— 3 ½““ lang, ſchwarz, an Aas und in Häuſern gemein.
3. D. lardarius, L., 3— 3 ½““ lang, ſchwarz, mit einer braungelben Binde auf den Flügeldecken; überall gemein an Aeſern, in den Gerbereien an Häuten, in Naturalienſammlungen, wo die behaarte Larve großen Schaden anrichtet. Legt man im Sommer ein todtes Thier vor's Fenſter, ſo finden ſich die Käfer bald ein.
Attagenus, Latr.
1. A., pellio, L., 2— 3““ lang, ſchwarz, mit 3 weißen Punkten auf dem hin⸗ tern Rande des Halsſchildes und einem ſolchen auf der Mitte jeder Flügeldecke; überall gemein in Häuſern, Naturalienſammlungen und auf Blüthen; auf einem Hollunderbaume vor meinem Fenſter kann ich denſelben während des Sommers in Menge fangen.
Megatoma, Herbst.
1. M. undata, L., 1 ½— 2 ½“ lang, ſchwarz, mit einem weißbehaarten Flecken in den Hinterecken des Halsſchildes und 2 ſolchen wolligen Binden auf den Flü⸗ geldecken; gemein in faulem Holze alter Weiden und Buchen.
Anthrenus, Geoffr.
1. A. scrophulariae, L., 1 ½— 1%“ lang, ſchwarz, Seiten des Halsſchildes und 3 Binden auf den Flügeldecken weiß, deren Naht roth, gelb oder weiß iſt; in Häuſern, auf Blüthen und Laub, z. B. auf Haſelnußſträuchern auf dem Rochusberge.
A. museorum, L., 1— 1 ¼“, lang, ſchwarz, gelb geſprenkelt. Halsſchild mit 3 weißen Flecken, Flügeldecken mit 3 gelbl. grauen Binden; einer der ſchlimm⸗ ſten Gäſte in Naturalienſammlungen, wo ſeine Larve große Verheerungen anrich⸗ tet; ſonſt auch in Häuſern und auf Blumen.
3, A. varius, Fbr., 1— 1 ½“ lang, graugelb mit 3 weißlichen Binden auf den Flügeldecken; an den gleichen Orten, wie der Vorige.
4. A. claviger, Er,, 1““ lang, ſchwarz, gelb geſprenkelt, mit 3 weißl. Binden auf den Flügeldecken; an den gleichen Orten und oft mit A. museorum verwechſelt. XXVI. Familie: Byrrhi.
Byrrhus, L.
1. B. fasciatus, Gyll., 4 lang, ſchwarz, mit braunem Filze und dunkel⸗ braunen und ſchwarzen ſammtartigen Flecken; unter Moos.
2. B. pilula, L., 3 ½— 4 ½“ lang, braun, filzig, mit ſchwarzen, ſammtartigen Flecken; unter Steinen.
Anmerkung, Wenn man dieſe hochgewölbten Käfer ergreift und auf die Hand legt, ſo ſtellen ſie ſich todt, und man glaubt eine Pille oder ein Samenkorn irgend eines Gewächſes vor ſich zu haben, indem weder Kopf noch Beine ſichtbar ſind. Dies rührt daher, weil ſich am Körper Fugen befinden, in welche die Schenkel eingelegt wer⸗ den können; an dieſen ſind Furchen für die Schienen und an letzteren wieder Rinnen für die Füße. Alles paßt ſo gut ineinander, daß man nach erfolgter Zurückziehung


