51
und Pass., das Gerundium und Supinum nach Ostermann III. 8 St. Dr. Jekel.— Aus Ellendt- Seuffert's Materialien zum Uebersetzen aus dem Lateinischen ins Deutsche für Quarta: Abschn. VII, VIII und IX, 1— 37. 2 St. Dr. Jekel.
Griechisch: Die Formenlehre bis zu den 2. Aoristen wurde nach Koch'’s Schulgrammatik(§8 1— 50) gelernt und in mündlichem Uebersetzen(nach Halm I. 1), in wöchentlichen Exercitien und Extemporalien eingeübt. Repetitionen der einzelnen Abschnitte, besonders im Anschluss an die Lectüre(Jacobs' Elementarbuch I). 7 St. Dr. Jekel.
Deutsch: Sprachliche und sachliche Durchnahme von Lesestücken aus Colshorn-Gödeke II; leichte Aufsätze; Dictate über Orthographie und Interpunction; Memoriren von Gedichten, z. Th. aus dem Lesebuch, z. Th. nach freier Wahl. Repetition der Satzlehre. 2 St. Prof. Riese.
Französisch: Ploetz“ Elementargrammatik. Die Lectionen von 54— 100 wurden durchgenommen; die Uebungen theils mündlich, theils schriftlich übersetzt. Lernen der Regeln und Wörter. Wiederholung von avoir und étre und der vier regelmässigen Conjugationen. Oeftere Extemporalien. 2 St. Im Sommer: Dr. Herrlich, im Winter: Dr. Widmann.
Geschichte: Vorbegriffe. Uebersicht. Abstammung der Griechen. Wanderungen der Dorier. Be- schreibung des Schauplatzes der hellenischen Geschichte. Geschichte der Griechen bis auf die Zeit Alexanders d. Gr. 2 St. Im Sommer: Stern, im Winter: Dr. Kemmerling.— Für die katholischen Schüler(Quarta A. u. B. mit Tertia vereinigt). Geschichte und Geographie von Griechenland. Geographie von Alt-Italien, besonders Topographie von Rom. Römische Geschichte nach dem Lehrbuch von Welter. 3 St. Prof. Janssen, von Neujahr an 2 St. Dr. Widmann.
Geographie: Deutschlands Grenzen, Flüsse, Gebirgssystem und Bodengestaltung. Klimatische Ver- hältnisse. Charakter der Deutschen und ihre Stämme.— Uebersicht der Alpen. Alpenflüsse. 1 St. Im Sommer: Stern, im Winter: Dr. Kemmerling.
Naturgeschichte: Im Winter A. u. B. comb.: Säugethiere und Vögel nach Ordnungen und Familien zusammengestellt. 1 St. Weidenbusch.
Mathematik: a) Anfangsgründe der ebenen Geometrie(Linien, Winkel, Figuren, insbesondere Dreiecke, Parallelenlehre). Geometrisches Zeichnen. b) Einführung in die ersten Grundbegriffe der allgemeinen Arithmetik, vermischt mit Uebungen im practischen Rechnen, namentlich Wieder- holung der gemeinen Brüche und Decimalbrüche. 3 St. Raabe.
Rechnen: A. u. B. comb.: Befestigung der Bruchlehre. Einfache und zusammengesetzte Regel de Tri. Schlussrechnung. Kette. Zinsrechnung. Kopfrechnen. 2 St. Raabe.
Quarta(Coetus B.).
Olassenlehrer: im Sommer: Dr. Herrlich, im Winter: Dr. Widmann.
Religionslehre: Siehe Quarta A.
Lateinisch: In der Syntax wurde dasselbe durchgenommen wie in Quarta A, desgl. Uebersetzungen aus Ostermann III, theils schriftlich, theils mündlich; öfters Exercitia dom. und wöchentliche Extemporalien nach Dictaten; von Weihnachten an wurde stets ein Theil der Grammatikstunde zu Extemporalien benutzt. 5 St.— Repetition der Formenlehre, besonders der unregelmässigen Verben nach Seyffert und im Anschluss daran Lernen häufig gebrauchter Redensarten. Lernen der


