Aufsatz 
Entwickelung einiger Gesetze für den Gebrauch der griechischen Präpositionen : Mety, syn und hama bei den Epikern / T. Mommsen
Entstehung
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nios(auch in Acta Pilati B); bei einigen derselben, wie bei Plutarch in den Moralien, in recht ermüdender Weise; ebenso das dorische wort c. acc. bei Tim. Locr.(man vergleiche Theokrit);— in Verbindung mit v und elg in Cebetis tab., bei Heliodor, Petrus Patricius, dem Kirchenhistoriker Euagrios, in den Aesopicis, auch bei dem hölzernen Dichter des Mittelalters Theodoros Prodromos;—.ρeς und zard bei Josephus und(mitsammt elg) bei Constan- tin. Porph. in der Vita Basilii Mac.; auch schon in den Memorabilien Xeno- phons und bei Strabon dem sehr nahe.

*αmαα˙ c. acc. ist weitaus vorherrschend in Platons Tim.(wie mit év im Critias), sodann

in allem was wir von den Fragmenten Epikurs besitzen; ferner bei Polybios (mit eis und ος, Philodemos(mit év und ⁶) und Diodor, bei Sextus Empiricus, in den wissenschaftlichen Schriften des Asklepiodot und Anonymus Byz. Takt.(wie sehon annähernd bei Heron) und den Novellen Justinians; auch bei den Kirchenvätern Tatian, Athenagoras und Eusebios; endlich noch (mit*ος) bei Genesios.

Oft sind es Kunstausdrücke, die dieses Uebergewicht hervorrufen. Aus gleicher Ur- sache herrscht in der Taktik unter Aelians Namen éwi c. acc., welches auch bei Theo- phylakt neben eis eine wichtige Rolle spielt;— aus ähnlichen Gründen α c. acc. im sog. 4ten Buch der Makk.(Pseudo-Josephus). Eine der seltsamsten Erscheinungen des Mittel- alters aber, der Erotiker Eustath, lässt wegi c. acc.(eine sonst ganz untergeordnete Species) in dem Grade vorherrschen, dass es über sämmtlicher Wendungen occupirt: um, auf, in, zu, bei, neben, an, nach— alles ist bei ihm εοεν c. acc.

Dagegen finden sich Genetiv-Präpositionen nur sehr selten an erster Stelle, und dann fast nur wegen bestimmter oft wiederholter Lieblingswendungen der wissenschaftlichen Sprache, meistens mit ex. So bei dem Taktiker Heron mit&æ und und bei Manuel Moschopulos mit eri und dν, bei Isäos mit ex und wegi, im Anfang der Aristote- lischen Politik mit ex; in den nur skiazzirten Tetralogien des Antiphon mit urd. Auch in der Apokalypse und im Galaterbriefe, bei Io. Lydus(mit Alπ⁸) und lo. Zonaras steht eæ dem v nahe.

Dichter haben nie eine genetivische Prüposition an der Spitze, auch Sophokles nicht, bei dem jedoch éx(wie bei Aeschylos) die zweite,%eςα c. gen. die fünfte Stelle einnimmt. Dagegen findet sich eine zweite Dativpräposition, das von der späteren Prosa fast ganz zurückgeschobene éxi, als Lieblingswort in den späten Epen des Tryphiodor(über ⅓ aller Fälle) und Dionysios Periegetes; ebendahin neigt auch Koluthos. Die Prosa hat ausser éy nirgends eine Dativpräposition ersten Ranges.

Aus all diesen Erscheinungen geht klar hervor, wohin die Sprache will, zur Herr-

schaft des Accusativs.