Aufsatz 
Scholia Thomano-Tricliniana in Pindari Pythia V-XII ex cod. Florentino edita
Entstehung
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in welcher davon ausgegangen wurde, dass der verehrte Herr Jubilar einer der frühsten und vertrautesten Schüler August Boechh's und der erste Lehrer Karl Friedrich Her- mann's gewesen war, und welche dann die besonnene und grossartige von Bocckh u. a. älteren Philologen an den antiken Schriftstellern geübte Kunst der Kritik und Erklärung gegen den Leichtsinn und die kleinliche Hyperkritik einiger neuerer Gelehrten, unter

Besprechung einiger Stellen aus Sophokles und Tacitus, rühmend hervorhob.

Durch Rescript des Hochwürdigen Evangelisch-Lutherischen Consistoriums vom 16. Januar 1867(s. c. vom 11. Januar d. J.) erhielt das Gymnasium Kenntniss davon, dass durch Bekanntmachung Sr. Excellenz des Herrn Cultusministers vom 14. December 1866 die vom Gymnasium zu Frankfurt a. M. ausgestellten Maturitätszeugnisse als den von den altpreussischen Gymnasien ertheilten Zeugnissen der Reife gleichgeltend anerkannt

worden sind.

Ein Beschluss der Lehrerconferenz vom 31. Januar 1867 stellte die Stufenfolge der Zeugnissprädicate von Ostern d. J. an so fest: 1. Sehr gut(lobenswerth, anhaltend und eifrig, erfreulich); 2. Gut(recht befriedigend, gut bemüht); 3. Genügend(nach Kräften bewiesen, im Ganzen gut); 4. Nicht genügend(ungleich, unregelmässig, langsam, nicht ohne Tadel); Tadelnswerth(gering, unbedeutend, schlecht).

A☛

Gegen Ende des vorigen Schuljahres, am 7. März 1866, starb der Quintaner Adel- bert Theodor Friedleben, ein hoffnungsvoller Knabe; am 10. März wurde seine Leiche von Schülern und Lehrern begleitet; Herr Professor Schmidt sprach einige Worte des

Andenkens am Grabe.